When in… Den Haag

Der Sommer neigt sich so langsam aber sicher dann doch dem Ende zu. Wie immer zu früh, allerdings gibt mir das regnerische Wetter auch die Möglichkeit, mich zuhause einzukuscheln und in Erinnerungen an meine Sommerreisen zu schwelgen. Und diese mit euch zu teilen. Obwohl ich für den Sommer nichts wirklich geplant hatte, ging es nach London, in die Niederlande, an die Ostsee, nach Münster und an die Mecklenburgische Seenplatte. Und Ende des Monats steht noch ein weiterer Trip bevor, auf den ich mich schon seeehr freue!

Heute aber erstmal zum Vergangenen: Im Juni fuhr ich für ein paar Tage nach Holland, um die liebe Alina zu besuchen. Davon verbrachten wir einen Tag in Den Haag, einer Stadt von der ich nichts wirklich wusste, außer, dass sie am Meer liegt. Umso positiver war ich überrascht dann da zu sein, denn die Innenstadt ist wunderschön und voll süßer Läden, leckerer Restaurants und ganz viel Lebensqualität.

Beginnen wir unseren Strandtag in Den Haag passend: am Strand. Dieser liegt nicht in der Stadt direkt, sondern ein kleines bisschen außerhalb in Scheveningen. Dorthin sind wir ganz unkompliziert vom Hauptbahnhof mit der Tram gefahren und erkannten die Station auch gleich an diesem schönen Gebäude:

Kurhaus

Architektur

Auf ging es von dort zum eigentlichen Strand, wo wir zunächst über den Pier schlenderten und uns auf dem dazugehörigen Turm einen kleinen Überblick verschafften. Wunderschön, wenn auch sehr windig!

Steg

Ausblick

Strand

Portrait

Pier

Pavillion

Fernglas

Panorama

Als es uns zu kalt wurde, kletterten wir wieder nach unten und schlenderten noch etwas am Strand entlang. Der Geruch von Salz und Fisch, das Gefühl von Sand zwischen den Zehen und ein aufmerksamer Blick auf potentiell schöne Muscheln – was gibt es besseres!

Pier vom Strand

Bekanntermaßen macht Seeluft ja hungrig und glücklicherweise gibt es in Scheveningen ganz viele Strandbars, -cafés und -restaurants. Wir entschieden uns für eins, das an sich ok war, aber vorallem seeehr leckeren Eiskaffee hatte. Leider nicht das, das auf dem Bild zu sehen ist, aber das war so fotogen!

Beachbar

Passend zum Ende unserer Strandzeit verschwand auch die Sonne und so machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Wie schon erwähnt voller schöner Geschäfte und Restaurants – einfach zum Wohlfühlen. Mein Lieblingsladen war definitiv Van Stockum, eine riesige Buchhandlung voller Deko und kleinen, schönen Dingen.

Altstadt

Passage

Innenstadt

Café

Biergarten

Wie jeder Urlaubstag – und das sind die Tage am Strand ja besonders – ging auch der in Den Haag viel zu schnell vorbei. Trotzdem war es wunderschön und hat mir definitiv Lust gemacht, ganz bald in die Niederlande zurückzukehren.

Bis bald, Franzi

Grand Canyon und Hoover Dam – die Macht der Natur

Theoretisch dauert es mit dem Auto von Las Vegas zum Grand Canyon etwa vier Stunden (in unserem Fall eher sechs, dank Todesstau…). In diesen Stunden liegen jedoch Welten. Las Vegas – das ist all das, was Menschen schaffen können, von den Pyramiden über New York bis Venedig. Das ist Leben in der Wüste. Künstlich. Kontrolliert. Von Menschenhand.

Der Grand Canyon – das ist das, was die Natur über Tausende und Millionen von Jahren schaffen kann. Etwas, wogegen Las Vegas winzig und unbedeutend wirkt. Pure Schönheit. Einzigartige Natur. Am Grand Canyon zu stehen war eine ganz besondere Erfahrung, die kein Bild oder Video der Welt wider geben kann. Denn was Natur über so eine lange Zeit hat entstehen lassen, muss man einfach selbst erfahren.

Sunset
Trotz Stau war die Fahrt durch die Wüste wunderschön.
Middle of Nowhere
Mal eine Hütte…
Arizona
…und dazwischen meilenweit nichts.

Vor unserem eigentlichen Ziel, dem Canyon, ging es erstmal an den Hoover Dam. Jetzt im Nachhinein wirkt der vergleichsweise ziemlich blass, war an sich aber auch sehr beeindruckend. Außerdem kann man hier über eine Brücke von Nevada nach Arizona spazieren. Ich liebe es, „Grenzen zu übertreten“.

Lake
Anfahrt auf Lake Mead

Dam

Sunrays

Water
Dieses Blau vor all dem Stein, Staub und Sand war unglaublich schön!

Border

Desert
Und wieder on the road…

Stunden später am Grand Canyon. Wie wohl schon durch die Einleitung klar war das ein Ort, der mich (und meine Mama) absolut umgehauen und begeistert hat, obwohl wir weder Naturburschen noch Gesteinsfans sind. Was genau ist jetzt an diesem Ort so besonders? Zum einen wohl die Größe, die Weite und gleichzeitig Tiefe. Ein Ort, abgeschlossen von der umgebenden Landschaft und doch scheint er unendlich, wie eine eigene Welt. Mein größter Tipp für den Grand Canyon, dessen South Rim wir besuchten: nehmt euch Zeit.

Wall

Shadows

Colorful

Rim

Crease

Es war ein unwissender Fehler, morgens hin und abends wieder zurück zu fahren, mehr Zeit im Auto anstatt an diesem wundervollen Ort zu verbringen. Daher werden wir hier beim nächsten Mal auch bestimmt zwei oder mehr Tage verbringen und den Canyon auf uns wirken lassen. Denn auch wenn es „nur Steine“ sind, ergibt sich hinter jeder Ecke ein neuer Anblick, neues zu Entdecken. Felsformationen, Gesteinsfarben, Klüfte und Löcher, Tiere und Pflanzen. Der Grand Canyon ist wohl so vielfältig wie die Jahre, die er schon existiert. Und genau so viele Besuche ist er auch wert.

Rocks

Rock

Layers

Canyon

Me

Bis bald von einem Ort, der mir wenn möglich sogar noch besser gefallen hat, als der Grand Canyon. Stay tuned! Franzi

Panorama

When in… Key West, FL

Der südlichste Punkt der USA, die 7-Mile Bridge, Key Lime Pie, Hemingways Haus, kubanischer Flair, gefeierte Sonnenuntergänge – all das sind Gründe, die Key West zu einem Muss für alle Miami Besuche macht. Die flache Insel am südlichsten Zipfel der USA heißt Tag für Tag Busladungen willkommen und verabschiedet diese am späten Nachmittag, um die Gehwege hochzuklappen und (ein wenig) Ruhe bis zum nächsten Tag zu genießen. Das alles klingt unendlich kommerziell und negativ. Und trotzdem habe ich den Tag auf Key West mit am meisten genossen, denn neben den ausgetretenen Touristenpfaden findet man hier auch immer wieder kleine – scheinbar unentdeckte – Schätze. Schmale Gassen, wuchernde Blüten, bunte Türen geben Key West seinen südlichen Charme und diese unverkennbare Urlaubsstimmung, mit der alles ein bisschen leichter und rosiger wird.

Seven Mile Bridge

Erst einmal zum Weg nach Key West: Etwas über drei Stunden dauert die Fahrt nach Key West und führt über diverse andere Keys, sowie die 7-Mile-Bridge. Wie der Name schon verrät, eine 7 Meilen lange Brücke, welche Key West mit dem Festland verbindet. Da das Bild nur aus dem Bus gemacht ist, gibt es leider bei Weitem nicht die wunderschöne Wasserfarbe oder die alte, zerfallende Brücke, die parallel verläuft, wider. Aber auf jeden Fall eine schöne Einstimmung für einen Tag im Paradies.

Market

Nach der Busabladung einer der ersten Eindrücke von Key West war der Grand Central Market. Der ist innendrin auch echt schön gestaltet und vorallem klimatisiert (was bei der Hitze echt angenehm war!), aber leider voller ziemlich gleicher Souvenir-Läden. Trotzdem nett zum durchschlendern und der Schmetterlingsshop ist unheimlich süß!

Spanisch

Auch so präsentiert sich Key West auf den ersten Blick: historisch, altehrwürdig, kolonialistisch. Schön, aber auch irgendwie unnahbar.

Kubanische Zigarren

Und noch ein Key West Klassiker: Kubanische Zigarren und allgemein die Nähe zu Kuba. Nichts, was mich unbedingt interessiert, aber na ja, sie sind halt da und gehören zu den klassischen Touristenstops.

Tourist Style

Noch so ein typischer Touristenstopp: das Ernest Hemingway House. Mit den Trolleys oder in der Schlange vor dem Haus – hier scheint jeder Mal dran vorbeizukommen. Wir auch, jedoch nur kurz, denn andere Häuser hier haben definitiv mehr Charme!

Sloppy Joe

Weiter ging es zum Lunch und hier ließen wir uns dann auch von Hemingway inspirieren, denn der aß schon bei Sloppy Joe’s Bar. Ich weiß nicht, ob sie damals schon Nachos mit Käse dort hatten, aber die waren auf jeden Fall lecker!

Southernmost Point

Beauty

Castle

Was an diesen Häusern so besonders ist? Sie sind das südlichste Haus und Mansion in Key West und damit den USA. Auch echt schön, aber wie schon bei Hemingways Haus auch nicht schöner als der Rest.

Sea

Beim Meer angekommen hatten wir die Innenstadt Key Wests dann einmal abgelaufen – und machten uns langsam auf den Rückweg. Was diesen von der ersten Strecke unterschied? Wir hatten die Hauptstraße und typischen Destinationen abgelaufen und ließen uns einfach treiben. Durch kleine stille, Gässchen, vorbei an pastelligen Häusern und üppigen Pflanzen. Durch das wirkliche Key West. Und da kann man auch einfach mal Bilder sprechen lassen, denn hierfür gibt es keine eindeutigen Labels, stattdessen aber ganz viel Urlaubsstimmung:

Avalon

Wilde Hühner

Seitenstraßen

Pineapple                                      Pastell

Gate

Blaue Tür

End of the Rainbow

Farbpracht

Garten

Lianen

Hühner auf den Straßen, verwachsene Schilder, Ananas Lampen, knallige Türen und wuchernde Blumen. All das ist auch Key West und gefiel mir viel besser als Hemingways Haus, Trolley Touren und Southernmost Everything. Und für diese entspannte Stimmung würde ich auch gern jederzeit wieder kommen!

Bis bald, Franzi

When in… the Everglades, Florida

„Krokodile im Sumpf“ – das ist die Kurzfassung meiner Erwartungen an die Everglades, neben Key West wohl der Standardausflug aller Touristen in Miami. Auch wir machten uns am Nachmittag unseres Touri-Tages hierhin auf den Weg. Da ich den größten Teil der Busfahrt verschlief, kann ich gar nicht genau sagen, wie lange es  dorthin gedauert hat. Irgendwann wachte ich dann aber auf, fühlte mich meilenweit von Miami, Strand und Meer entfernt. Ganz viel Grün, Schilf und klares Flusswasser traten an ihre Stelle. So sumpfig fühlte es sich allerdings auch nicht aus.

Airboats

Das änderte sich auch nicht, nachdem wir das Airboat bestiegen hatten und uns etwas tiefer in die Everglades vorwagten. Denn die Everglades sind eine Flusslandschaft, genauer als Grasfluss bekannt. Und das trifft es schon viel mehr als Sumpf.

Schilf

River

Zu meinem zweiten Vorurteil: den Krokodilen. Die habe ich tatsächlich gesehen, in groß und klein!

Baby Alligator
Seht ihr den Kleinen?

AlligatorIm Vergleich zu den vielen Alligatoren, die ich in den Sümpfen New Orleans gesehen habe, waren die paar in den Everglades doch eher unspektakulär. Viel interessanter fand ich – Achtung, jetzt wird es komisch – die Vögel dort. Die kamen echt nah ran, waren zum Teil auch richtig schön und ich habe das erste Mal einen echten Geier gesehen…

Geier

Vulture

Landing

Nach der Airboat Tour folgte noch eine kleine Alligator Show. Hier bin ich echt zwiegespalten… Einerseits werden die Alligatoren „gerettet“, wenn sie in Gärten auftauchen und sonst erschossen würden, andererseits war ihr Bereich echt klein und wirkte nicht gerade artgerecht. Da gibt es bestimmt besseres!

Trees

Abschließend kann ich sagen, dass ich die Everglades wirklich wunderschön fand, viel klarer und „sauberer“ (im Sinne von nicht matschig und sumpfig) als erwartet. Absolut einen Besuch wert! Ob so eine Bustour die beste Möglichkeit der Entdeckung ist, ist fraglich… Ich fand es praktisch, so einfach von A nach B zu kommen und die Airboat Tour super. Die Alligatoren Show war im Gegensatz dazu aber gar nicht mein Ding und unser Ausgangspunkt allgemein doch sehr touristisch.

Sunshine

Bis bald, Franzi

When in… Miami, Florida

Miami. Miami Beach. Zwei Städte, zwei Welten. Das eine die typische amerikanische Großstadt (wenn auch mit schöner Lage und gutem Wetter), das andere eine kleine Urlaubswelt mit viel Art Deco, zwischen Luxus und Ramsch. Wie ihr an der Einleitung schon merkt, bin ich nicht absolut begeistert von Miami. Sowohl die eigentliche Stadt als auch Miami Beach haben ihre schönen Ecken und ich bin sehr froh, diese gesehen und erlebt zu haben. Nach einem längeren Urlaub (wir waren zwei Tage da) wäre mir hier aber nicht. Aber seht selbst…

Our Hostel

Unser erster Stopp am Miami Beach war unser Hostel, das Freehand Hostel.

Koje

Ich bin kein großer Fan von Hostels, durch dieses hier zog sich ein leicht alternativer Hippie Stil, der mir gut gefallen hat. Das Bad hätte definitiv schöner und sauberer sein können und ein paar Tische in der Lobby fürs Frühstück wären auch nicht schlecht gewesen. Sonst war es aber absolut ok, besonders der Innenhof mit Pool, der abends zur ziemlich beliebten Bar wurde, war toll.

To the Beach

Lange hielten wir uns im Hostel sowieso nicht auf, sondern machten uns auf den Weg zum berühmt-berüchtigten Miami Beach. Mir persönlich gefielen die klotzigen Hotelkomplexe daneben nicht so, je weiter man Richtung Süden läuft, desto mehr werden die allerdings von Palmen und Parks ersetzt und desto besser gefiel es mir hier.

Bike Tour

Am Abend mieteten wir uns noch Fahrräder und bei Sonnenuntergang am Strand entlang zu radeln, macht es dann doch sehr einfach, Miami Beach zu mögen!

Beach House

Hotels

Neben dem Strand wollten wir uns natürlich auch die Stadt Miami Beach anschauen, die für ihre Art Deco Architektur bekannt ist. Dass gediegene Hotels wie dieses hier neben ramschigen Touristenläden und Reiseveranstaltern (bei denen wir auch unsere Touren buchten) stehen, ist hier ganz normal. Ein spannender und gleichzeitig anstrengender Ort!

Restaurant technisch kann ich hier übrigens nichts empfehlen, denn es gibt zwar ein Restaurant am nächsten, allerdings fielen uns die nur durch schlechten Service (für amerikanische Verhältnisse) und von vorne herein eingerechnetes Trinkgeld auf…

Pastel Colors

Am nächsten Tag wollten wir es dann touristisch so richtig wissen und machten eine Bustour durch Miami. Es ging am South Beach los, wo wir auf dem Doppeldecker fast von Palmen erschlagen wurden und noch einmal gaaanz viel Art Deco Architektur sahen.

Palmtrees

Art Deco

Over the Bridge

Über eine Brücke verließen wir dann die Strandstadt und machten uns an Downtown vorbei auf den Weg nach Coral Gables.

Downtown Miami

Nice Neighbourhood

Coral Gables ist ein Wohnviertel mit – wie man hier sieht – sehr netten Häusern.

Garden

Hier ist es wunderschön grün, inklusive gefährlicher, tiefhängender Äste…

Villa

Stone

Seinen Namen hat Coral Gables übrigens von den Korallen, auf denen viele Häuser gebaut wurden.

Little Havanna

Von hier ging es dann weiter ins – leider sehr touristische – Little Havanna.

Hahn

Love for Miami

Street Art

Die Hähne und Straßenkunst gefielen mir allerdings trotzdem sehr gut!

Miami City

Architecture

Wie schon erwähnt ist Downtown Miami eine typische amerikanische Großstadt (zumindest, was ich gesehen habe), sprich: breite Straßen, kaum Fußgänger, buntgemischte Architektur. Der Hafenbereich ist aber sehr schön und idyllisch. Hier stiegen wir dann auf ein Boot, welches uns in die Biscayne Bay brachte. Zu den Reichen und Schönen Miamis:

Under the Bridge

Boat and House

Kuppel

Yacht

Auch dieser Bereich Miamis ist natürlich wunderschön, wenn auch nicht jede dieser Villen meinem Geschmack entspricht. Wenn man sich hier allerdings etwas leisten kann, kann man sich aber wohl auch noch die Umgestaltung leisten…

Mein Fazit zu Miami also: Es gibt definitiv wunderschöne Ecken, meiner Meinung nach besonders am Strand, und auch viel zu tun und zu sehen. Nachdem ich diese schönen Ecken jetzt aber mal gesehen habe, habe ich auch nicht unbedingt den Drang, direkt wieder zu kommen. Denn Miami wirkte auf mich wie eine bloße Scheinwelt. Touristen und eben besagte Reiche und Schönen. Aber wo sind denn die Normalos? Leben die alle in Ghettos, die bei den City Touren bewusst vermieden werden? Was ist das wahre Miami, abseits von Luxus und Tourismus? Ich weiß es nicht…

Bis bald, Franzi

When in… Universal Studios.

Minions, Shrek, Simpson, Hollywood, Transformers. Und vor allem: Harry Potter! Diese dominieren die Welt der Universal Studios in Orlando und in die machten wir uns am dritten Tag unseres Urlaubs auf. Eine ganz so magische Erfahrung wie in Disney hatte ich nicht, vor allem da mich bei letzterem auch die meisten Charaktere schon meine ganze Kindheit über begleitet haben. Durch absolut ungewöhnliche Rides und besonders die Harry Potter World, waren aber auch die Universal Studios eine tolle Erfahrung, die ich jetzt mit euch teilen möchte.

Eingangstor

Globe
Die berühmt-berüchtigte Weltkugel im Eingangsbereich…
Hollywood
Der erste Bereich: Hollywood. Viel sauberer und perfekter als das Original, LA Vibes kamen hier aber trotzdem auf!

Drive in

Shrek

Unser erster Ride war Shrek und da wurde auch schon der Stil der meisten Rides klar. 3_D und optische Illusionen sind hier das Zauberwort. Oft sitzt man in einer Art Kino, welches sich mehr oder weniger viel bewegt und Bildschirme führen uns auf wilde Ritte und ferne Welten. Nicht unbedingt bei Shrek, aber fast allen anderen Rides, waren diese „Täuschungen“ super gut gemacht und es war zum Teil kaum spürbar, welche Bewegungen und Erlebnisse echt waren und welche nur Illusion…

Minion Parade

Minion Mayham

Become a Minion

Neben Harry Potter die unangefochtenen Stars der Studios: die Minions! Und das süße Einhorn!! Hier war der Ride übrigens auch super und damit die laaaange Wartezeit wert.

Transformer

Transformer gelb

Als gutes Au Pair hielt ich auch immer die Augen nach Transformers offen – und wurde da häufig fündig.

Rides

Nicht animiert, aber einer meiner liebsten Rides. Hier konnte man seine eigene Musik  verschiedener Genre wählen (in meinem Fall „I will survive.“) und dann ging es los. Senkrecht berauf, fast senkrecht bergab, schnell, kopfüber, gedreht. Der Wahnsinn.

Atmosphere

Und hier war sie dann endlich. Die Harry Potter World. Inklusive des besten Rides mit der Flucht aus Gringotts, eines feuerspeienden Drachen, Butterbier, winziger Läden, und, und, und… Hier war der blaue Himmel dann fast störend, ein paar Wolken hätten noch besser zu dem verwinkelten Gässchen gepasst. Trotzdem eine wunderschöne und magische Erfahrung, durch die sich die Universal Studios (für mich) schon wieder gelohnt haben!

Diagon Alley

Wands

Robes

House Elves

Gringotts

Firebolt

Feuerspeiend

Dragon

Bis bald von Drachi und mir, Franzi

When in… Disney World.

Nach Bahamas und Delfinen am ersten Tag meines Urlaubs konnte der nächste diese Erfahrung ja nur schwer toppen. Glücklicherweise stand für diesen eine Fahrt nach Orlando und dann ein Besuch im happiest place on earth an. Schon in meiner Kindheit zauberte mir dieser in Paris stets Dauergrinsen ins Gesicht, nach jahrelangem Entzug war ich gespannt: Würde diese kleine perfekte Welt mich noch einmal so faszinieren, so verzaubern können? Wie erwachsen bin ich wirklich? Die Antworten: JA und NICHT SEHR.

Denn beim Anblick von Prinzessinnenschlössern und Minniemaus Ohren bin ich immer noch genauso dauergrinsend und überglücklich wie mit 5. So war wohl auch der meistgesagte Satz dieses Tages: Hier ist es so schön!! Da Worte dieser Disney Liebe ohnehin nicht gerecht werden können, sprechen hier Bilder:

Castle and Clouds
Der erste Blick ins Magic Kingdom: Cinderellas Schloss.
Disneys Eyes
Von der Main Street kommend, heißen einen hier auch Walt Disney und Mickey Willkommen.
Tomorrowland
Unser erster und mit bester Ride war dank Fast Pass die Space Mountain im Tomorrowland. Auch das Carousel of Progress war hier absolut süß!
Spring Fling
Nach dem Morgen ging es ins Abenteuer, wo wir Eis aßen, den Frühling genossen und eine kleine Safari Flussfahrt mit den schlechtesten Witzen aller Zeiten machten.
Minnie Vibes
Da ich inzwischen Ohren hatte, ging es nochmal zum Schloss – nicht das letzte Mal!
Alice
Und weiter in meine Lieblingswelt – das Fantasyland.

Carousel

Mermaid
Zu Arielle…

Arielles Castle

Belles Castle
…Belle…
Rapunzel
…Rapunzel…

Rapunzel Tower

Best Ride
… und dem besten Ride des Parks:
Its a small world
„It’s a small, small world!“
Fantasyland
Und wo könnte das wahrer sein als hier?
Main Street
Obwohl wir unheimlich viel schafften, wurde es viel zu schnell dunkel.
Lights come on
Das bedeutete, dass wir wieder zu unserem Lieblingsschloss zurück kehrten.
Castle and Firework
Just in time fürs Feuerwerk.

Auch nach dem Feuerwerk und Einbruch der Nacht ließen wir uns nicht stoppen und nutzten den Park gnadenlos bis fast zu seinem Schließen um Mitternacht. Das Ende eines Tages zwischen der Zukunft, Afrikas, Prinzessinnenwelten und dieser Magie, die nur Disney so schaffen kann. Und die (leider) nur ein tatsächlicher Besuch erfahrbar machen kann. Bis bald, Franzi

When in… Freeport, Grand Bahamas

Die Bahamas. Gemeinsam mit Worten wie Hawaii oder Malediven erscheinen hier vor meinem inneren Auge Bilder von Traumstränden, Palmen, türkisblauem Wasser und freundlichen Menschen. Sobald man sich allerdings etwas realistischer mit einem Urlaub auseinandersetzt, ist es nicht mehr ganz so unbeschwert und lockerleicht. Auf welche Insel will ich eigentlich? Und wie komme ich da hin ohne ein Vermögen auszugeben? Sobald mein Flug nach Fort Lauderdale gebucht war und ich von „One-Day Cruises“ von der Hafenstadt in Florida auf die Insel Grand Bahamas hörte, war ich Feuer und Flamme. Mir blieb ohnehin ein Tag in Fort Lauderdale bis ich meinen Travelbuddy dort treffen würde und wie könnte man den besser überbrücken als auf den Bahamas? Dazu kamen dann noch die Angebote zum Delfin schwimmen, die sicherlich auch dort umstritten sind, aber doch nicht so tierunfreundlich wirkten wie andernorts und für mich stand fest: ich will da hin.

To the Beach

Die Planung dieses Tages kostete mich dann allerdings auch so viel Nerven und Genervtheit, wie kein anderer. Nach „Everything happens for a reason“, hätte ich eigentlich aufgeben müssen, denn das Schicksal schien mich nicht auf den Bahamas haben zu wollen. Zum Glück haben meine Sturheit und ein ausgeprägter „Ich will aber“-Gedanke gegen schlechte Rezensionen, umständliche Kommunikation, widersprüchliche Aussagen, ungültige Coupons und noch so einige andere Ärgernisse gesiegt. Und daher jetzt meine Erfahrungen zu einem Tag in Freeport, Grand Bahamas:

Cruise: Mit Balearia Express habe ich die Fahrt von Fort Lauderdale nach Freeport gebucht. Zahlreiche schlechte Rezensionen und Horrorberichte von Verspätungen machten mir etwas Angst. Ich kam etwa um 7, eine Stunde vor Abfahrt (nicht zwei wie empfohlen), am Hafen an, saß um viertel vor acht auf der Fähre und um acht schaukelten wir los. Ja, schaukeln. Denn das Schiff ist im Vergleich zu „richtigen“ Kreuzfahrtschiffen ziemlich winzig und daher auch gut in Bewegung. Mir machte das zum Glück nichts aus, gerade auf der Rückfahrt wurde allerdings von vielen der ausgelegten Papiertüten Gebrauch gemacht…

Davon abgesehen war der Trip allerdings super organisiert, natürlich musste man vor dem Boarden und Verlassen des Schiffs immer mal warten, allerdings war das absolut im Rahmen und wir dadurch sowohl auf Hin- als auch Rückfahrt pünktlich.

Kreuzfahrt

Im Ausland: Die Bahamas sind nicht Teil der USA und so wird man vor Reiseantritt – vor allem als Au pair – vielfach gewarnt, auf jeden Fall Reisepass mit gültigem Visum sowie ein unterschriebenes DS-2019 Formular dabei zu haben, auch dann wird es oft als ziemlich riskant gesehen, die sicheren USA zu verlassen und sich auf ins Ausland zu machen…

Meine Erfahrungen hierzu: Die „Einreisekontrolle“ auf den Bahamas war ein Witz. Alle hatten ihre Pässe gezückt, wurden von den dort Angestellten aber nur ungeduldig durchgewunken. Weder Gepäck noch Pässe noch sonst irgendwas wurde überprüft und schon waren wir im Ausland. Auf dem Rückweg musste in Fort Lauderdale dann jeder an einem Beamten vorbei. In meinem Falle schaute der sich mein Visum, nicht aber das DS-Formular an, plauderte ein bisschen darüber, wie toll die USA sind und wie schön, dass ich hier Au Pair bin. Und schon war ich wieder durch. In meinem Fall also kein Thema und definitiv kein Grund, sich vor einem Trip auf die Bahamas zu fürchten. Pass, Visum und DS sollte man natürlich trotzdem dabei haben!

Die Insel:Schief aber pink

Wenn man schon alles hat...

Nachdem ich Boot und Bürokratie hinter mir gelassen hatte, war es dann endlich Zeit, die Insel erkunden zu können. Ich hatte einen Bus vom Hafen nach Lucaya – die touristische Hauptstadt der Insel – gebucht. Am Hafen direkt ist nichts, Bus oder Taxi braucht man also definitiv um weiterzukommen. Auf der Fahrt wurden wir vom Busfahrer mit Anekdoten versorgt – zum Beispiel über Mr. Cooper, dem alle Burger Kings und KFCs auf der Insel gehören (und davon gibt es viele!!) und der sich von seinem Vermögen ein privates Disney Schloss hier gebaut hat, welches man leider nicht so gut sieht. Auf der Fahrt begegneten wir pastelligen Häusern sowie auch Schrottplätzen, geschlossenen Geschäften und ziemlich viel Armut.
Marketplace

Fountain

Der Lucaya Marketplace ist zwar wunderschön, aber eben auch sehr touristisch und hat wohl wenig mit dem tatsächlichen Leben auf der Insel zu tun. Ich war deshalb sehr froh, auch durch echte kleine Städte gefahren zu sein und die Menschen dort gesehen zu haben, die trotz offensichtlicher Armut (im Vergleich zu den USA und Deutschland) lächelnd und offen unterwegs waren. Ich kann nicht genau beschreiben warum, aber ich habe mich auf Grand Bahamas unheimlich wohl gefühlt. Durch Lebensstil/-standard und Atmosphäre fühlte es sich hier tatsächlich wie im Ausland an und das im positivsten Sinne – Urlaubsgefühl und Abenteuerlust inklusive. Eben einfach mal was anderes und dadurch so spannend!

Delfine: Jetzt mal zum Höhepunkt meines Tages und möglicherweise auch des ganzen Urlaubs: schwimmen mit Delfinen. Auf die Unexso war ich schon relativ früh in meiner Planung gestoßen, Bilder und Rezensionen sagten mir: hier will ich hin! Durch Unsicherheit  über die Pünktlichkeit des Schiffs und Buchungsprobleme kam ich allerdings mit der Erwartung auf den Bahamas an, es doch nicht zum Delfinschwimmen zu schaffen. Da die Unexso allerdings direkt beim Lucaya Marketplace ist, ging ich einfach mal hin und fragte, ob es denn noch Touren für denselben Tag gäbe. Antwort: eine, die in fünf Minuten losgeht, ein Platz ist noch frei. Mit dem letzten Prozent meines Handyakkus füllte ich da mein Konto auf, ließ die Kreditkarte glühen und saß wenige Minuten später im Boot auf dem Weg zu den Delfinis.

Wasser vs Ärmel

Türkises Haus

Diese kamen vom Film auf die Bahamas und sind dementsprechend trainiert. Die sechs leben in einer Bucht, die nach Bedarf in verschiedene Pools abgetrennt werden kann. Zum Schwimmen mit ihnen ist man zwischen zwanzig bis dreißig Minuten im Wasser, bekommt einen Kuss, eine Umarmung, kann neben ihnen schwimmen und tauchen, sowie ihnen zwei Kommandos, wie nass spritzen, geben.

Erste Begegnungen

Sprung

Viel zu schnell verging die Zeit mit diesen wundervollen Tieren, die Erinnerung daran werde ich aber nicht vergessen. Natürlich ist es viel Geld und natürlich sollten Tiere in Freiheit gehalten werden. Allerdings ist die Bucht der Unexso sicherlich tierfreundlicher als ein Filmset und die Trainer wirkten kompetent und gut über die Bedürfnisse der Tiere informiert, sowie sehr darauf bedacht ihnen (unnötigen) Stress zu ersparen. Ich kann absolut verstehen, wenn man das Schwimmen mit Delfinen nicht gut findet, ich hatte diesen Traum allerdings schon so lange und bin unendlich froh, ihn mir erfüllt zu haben.

Kanäle

Hug

Strand:

Lonely Beach

To the Beach

Nach den Delfinen hatte ich noch etwas Zeit und lief deshalb an den nahen Strand. Das Wetter war nicht ideal, allerdings sehr warm und der Strand trotz Wolken wunderschön. Feiner weißer Sand, türkisfarbenes Wasser, Palmen. Was will man mehr?

Beachlife

Beach

Da der Strand nicht riesig und die Insel von „Cruisern“ bevölkert ist, ist es dort relativ voll. Wie auf den Bildern zu sehen, findet man allerdings auch schön leere Plätze und einfach Südsee-Feeling.

Fazit: Der Trip auf die Bahamas hat sich für mich – vor allem durch das Delfinschwimmen – absolut und definitiv gelohnt. Ich würde in Lucaya keinen ganzen Urlaub verbringen wollen, da es eben sehr touristisch ist. Um einen Tag lang einen Eindruck von den Bahamas zu bekommen, einen ganz anderen Ort zu sehen und zu erleben, ist es allerdings perfekt und ich möchte definitiv nochmal auf die Bahamas – alleine schon, um mit den Schweinen zu schwimmen! Bis bald, Franzi

Zwanzigmonatsfazit

Es muss ja wohl Schicksal sein, dass ich in meinem zwanzigsten Monat in den USA 20 wurde, oder? Zwanzig Monate, das heißt 1 Jahr und 8 Monate als Au Pair, das heißt noch knapp sechs Wochen übrig und noch etwa zwei Monate, bis ich wieder in Deutschland bin. Das heißt, dieses hier ist mein vorletztes Monatsfazit als Au Pair (ob ich die danach weiter mache, weiß ich noch nicht…). Zum Glück wird es ein mit sehr vielen Highlights gefülltes!

Mit meiner Gastfamilie: … hatten wir den Bruder meiner Hostmum mit seinem süßen Baby zu Besuch. Das hat mir allerdings auch gezeigt, wie unkompliziert „meine“ Kinder im Vergleich dazu schon sind. Und wie schön es ist, dass sie reden können!

… haben wir in den Schulen der Kids die Dr. Seuss Week zelebriert. Seine Bücher sind hier ein Muss für jedes Kind und daher gibt es zu seinem Geburtstag auch alles vom Grinch Green über den Fox in Socks bis zum Kid in the Hat Day.

… haben wir bei einer Movie Night die Minions geschaut – und die Kinder sind vor Lachen fast gestorben!

… haben wir auf dem Weg nach South Carolina die Familie meines Hostdads besucht. Wahrscheinlich das letzte Mal für mich.

… und hatten dabei die wohl chaotischste Fahrt aller Zeiten!

… habe ich mit den Kids Eier ausgeblasen, sie gefärbt und dekoriert.

… und einen Kuchen gebacken und dekoriert, denn

… wir haben auch meinen Geburtstag zusammen gefeiert!

Mit Freunden: … war ich mal wieder in der Cheesecake Factory. Wie werde ich sie vermissen!

… habe ich auch wieder einige Filme geschaut, allen voran Raum – so gut!!

… waren wir im wohl coolsten Möbelhaus/ Kletterhalle aller Zeiten.

… und hatten am selben Tag das verrückteste und leckerste Dessert mit Lavakuchen, Sahne, Eis, M&Ms, Gummiwürmer und noch einigem mehr. Auf einem Teller!

… haben wir einen Tagestrip zu einem Schloss in Connecticut gemacht und brasilianisch gegessen. Leider nicht sehr Vegetarier freundlich.

… hatte ich den letzten Kaffee mit einer Au Pair Freundin, deren Jahr jetzt vorbei ist. Ich hasse Abschiede!

… aß ich dank Regensturm das wohl nasseste Dinner seit langem!

… bekam ich ganz viele liebste Geburtstagsnachrichten. <3

… war ich mit einer meiner liebsten Freundinnen in Florida. Traumhaft!

Allein: … schrieb ich wieder ganz viel und motiviert.

… wurde wie immer einiges gepackt.

… ging ich wieder ein paar Schritte weiter Richtung Zukunftsplanung.

… fuhr ich einen Tag auf die Bahamas. Gibt schlechtere Orte, um allein zu sein!

… war ich letztes Wochenende zuhause – sehr ruhig und entspannt!

Stimmung: Der Früüühling  ist da! Und zum Teil fühlt er sich sogar schon wie Sommer an, gerade in South Carolina und Florida. Gemeinsam mit den Temperaturen stieg auch meine Stimmung, ich habe so viel Zeit wie möglich mit den Kiddos draußen verbracht, unter anderem auch bei unserem ersten Picknick des Jahres. Gleichzeitig kommt allerdings auch immer öfter etwas Melancholie auf, dass das alles hier bald vorbei ist. Ich freue mich unheimlich auf das, was die Zukunft bringen wird, kann mir aber auch noch nicht vorstellen, bald schon kein Au Pair mehr zu sein…

Monat in Bildern:

20160305_144940
Klettern in der Lagerhalle eines Möbelhauses!

 

received_1107079519342996
Da sind noch drei Lavakuchen drunter…

 

20160306_200631
Hat sich ein reicher Amerikaner mal ein Schloss gebaut…
20160314_074316
Ganz große Schleifenliebe hier im Moment!
20160317_173231
Der wohl hässlichste Geburtstagskuchen aller Zeiten – allerdings mit Liebe gemacht!
20160319_140617
Lebenstraum erfüllt.

20160320_184439

20160320_184536
Und gleich noch einen!
20160321_162038
Heute noch in der Winkelgasse…
20160322_161841
Morgen schon am Miami Beach!
20160323_160539
Krokos gucken in den Everglades…
20160324_145135
… oder schlendern und schwitzen in Key West.

Neu entdeckt/erstes Mal:

  • In einem Möbelhaus geklettert.
  • Brasilianisch gegessen.
  • Ein wenig Spaß am Fußball spielen gehabt – mit meinen Gastkindern.
  • Kein Benzin mehr gehabt – nicht meine Schuld!
  • Eier ausgeblasen.
  • Florida, Fort Lauderdale, Bahamas, Disney World, Universal Studios, Miami, Everglades, Key West,…

Vor einem Jahr: Auch der März 2015 war von Urlaub geprägt, denn da reiste ich mit meiner Mama nach New York, Maine, Massachusetts und DC. Im Gegensatz zum Sommer in Florida, hatten wir letztes Jahr leider noch ziemliche Schneemassen, das tat unserer Zeit zusammen allerdings keinen Abbruch. Umso mehr freue ich mich, dass im Mai wieder Urlaub mit Mama ansteht! Beim Lesen meines Monatsfazits aus dem letzten Jahr, ist außerdem ganz schön viel von Heimweh die Rede. Dieses Jahr freue ich mich zwar schon wieder auf Deutschland, dadurch, dass es schon so bald ist, ist aber glücklicherweise das Heimweh nicht so schlimm. Wahrscheinlich, weil ich inzwischen auch schon an das Vermissen gewöhnt bin. Und sich das bald dann in die andere Richtung drehen wird.

Blick in die Zukunft: Eine Woche in South Carolina, vier in Connecticut und eine in Washington State. Dann ist mein Au Pair Leben vorbei und der Reisemonat steht an. Das ist schon ziemlich klar definiert, lässt sich fast an einer Hand abzählen und wird wahrscheinlich viel zu schnell rum gehen. In den nächsten Wochen möchte ich natürlich die Zeit mit den Kids noch so gut wie möglich nutzen und genießen, nochmal nach New York und Seattle, so viel wie möglich Zeit mit meinen Freunden hier verbringen und gaaanz viel in meinen Lieblingsrestaurants essen. Außerdem ist ein kleiner Roadtrip geplant und ein paar Orte auf meiner Bucketliste wollen auch noch besucht werden. Viel steht an, der April wird hoffentlich ein toller letzter Monat!

Bis bald, Franzi

 

Eine Woche Florida – Planung und Fotos

Mein Urlaub ist vorbei. Seit gestern Abend bin ich wieder zuhause, meine Tasche ist ausgepackt, die Sommerkleider in der Wäsche. So richtig kann ich es noch nicht glauben, dass es schon wieder rum ist. Monatelang waren da Vorfreude, Planung und Entgegenfiebern. Der Countdown wurde niedriger, der Flug rückte näher. Dann waren wir plötzlich mittendrin und jetzt: vorbei. Aber zum Glück noch nicht so ganz, denn neben Erinnerungen und dem einen oder anderen Souvenir, habe ich auch ganz viele Bilder mitgebracht, die ich nach und nach mit euch teilen möchte. Heute geht es erstmal mit einer kleinen Übersicht unserer Reiseplanung sowie einigen Handyfotos los.

Freitag, 18. März: Um 6:40 PM ging es vom Flughafen in South Carolina aus los, anderthalb Stunden später landete ich in Fort Lauderdale. Hier wurde ich auch direkt von Schwüle und Palmen willkommen geheißen, fuhr mit dem Bus ins Hostel und machte dort auch nicht mehr viel außer meine Tasche für den nächsten Tag zu packen.

20160318_200119
Fort Lauderdale bei Nacht.

Samstag, 19. März: Mein Wecker klingelte verboten früh, denn ich hatte große Pläne. Eine „Eintageskreuzfahrt“ nach Freeport auf Grand Bahamas stand an. Entgegen diverser Rezensionen klappte mit dem Schiff alles super, die Insel war wunderschön und ich erfüllte mir einen ziemlich großen Traum: mit Delfinen zu schwimmen!

20160319_074418
Leider gab mein Handyakku ziemlich früh den Geist auf, daher nur ein Bild vom Sonnenaufgang…

Zurück in Fort Lauderdale traf ich zwei super liebe deutsche Au Pairs, die mich mit zu meinem Hostel nahmen und dann auch meine liebe Lisa, die den Rest der Woche mit mir reisen würde. Leider hatten wir keine Schlüssel für unser Zimmer, das Büro des Hostels war geschlossen, die „24-Stunden“ Nummer funktionierte nicht und so verendeten wir mit Handtüchern in den unbezogenen Betten eines Schlafsaals, anstatt unseres 2-er Zimmers. Klare Entfehlung des Chocolate Hostels in Fort Lauderdale (auch wenn der Name schön ist).

Sonntag, 20. März: Ein weiterer unendlich früher Morgen, denn uns stand eine knapp fünfstündige Greyhound Busfahrt nach Orlando bevor. Leider war der Bus zu spät, sodass wir erst eineinhalb Stunden später als geplant ankamen. Dort wurden die Pannen allerdings schnell vergessen, denn es ging nach Disney World!! Ich war als Kind schon im Disneyland in Paris und fühlte mich an diesem Tag absolut in meine Kindheit zurückversetzt. Einige Stunden in einer glückseligen Traumwelt, am magischsten und glücklichsten Ort überhaupt. Perfekt! So ging es auch erst gegen Mitternacht in unser „Hostel“, das sich als sehr schickes Hotel herausstellte. Perfekte Entschädigung für den Stress am Tag davor!

20160320_183339
Karussell und Schloss – mein happy place!

Montag, 21. März: Den Tag verbrachten wir in den Universal Studios, vorallem in der wundertollen Winkelgasse Harry Potters.  Aber auch bei den Minions, Shrek, den Simpsons und auf einer ziemlich gruseligen aber auch ziemlich guten Achterbahn. Viel zu schnell ging der Tag rum, wir aßen noch Dinner bei TGI Fridays in der Nähe unseres Hotels und gingen dann relativ früh ins Bett, denn…

20160321_152503
Er konnte sogar Feuer speien!

Dienstag, 22. März: … natürlich mussten wir mal wieder früh raus. Es ging wieder in den Süden, diesmal mit Megabus nach Miami. Diesmal klappte mit dem Bus auch alles super, am Intermodal Center angekommen, nahmen wir noch einen öffentlichen Bus und kamen dann eine halbe Stunde später in unserem Hostel am Miami Beach an. Taschen wurden abgestellt und wir machten uns auf die Suche nach Essen und den Weg zum Strand. An diesem Nachmittag liefen wir viel, mieteten uns ein Fahrrad, genossen die Palmen und Art Deco Architektur und entspannten uns einfach mal ein bisschen.

20160322_183731
Sonnenuntergang über dem Ocean Drive – Welcome to Miami!

Mittwoch, 23. März: Ein typischer Touri-Tag stand an. Wir machten mit Half Price Tours eine gefährliche (tiefhängende Äste!) Stadtrundfahrt im Doppeldeckerbus, gefolgt von Lunch am Hafen (leckerste Pasta!), eine Bootstour vorbei an den Häusern der Reichen und Schönen und zur Krönung noch einer Airboatfahrt in den Everglades.

20160322_182354

Den Abend verbrachten wir im Hostel mit Dorritos und „The Nanny Diaries“ – sehr viel Identifikationspotential!

Donnerstag, 24. März: Schon unser letzter kompletter Tag, mal wieder früh aufstehen, denn wir fuhren nach Key West – dem südlichsten Punkt der USA. Auch wenn es sehr touristisch ist, hat es mir wunderbar gefallen, so viele pastellige Häuser, tolle Pflanzen, türkises Wasser und bestes Wetter. Und natürlich Nachos in Hemingways Lieblingscafé sowie eine Key Lime Pie!

20160324_103247
Die 7 Mile Bridge auf dem Weg nach Key West!

Freitag, 25. März: Es ging schon wieder nach Hause… Nach frühstücken und packen fuhren wir erst an den Flughafen in Miami und von dort weiter nach Fort Lauderdale, von wo unsere Flüge zurück nach Connecticut beziehungsweise South Carolina gingen. Quasi in letzter Minute setzte ich Lisa noch nach ihrem Terminal ab, wir mussten uns verabschieden (zum Glück nur für eine Woche) und ich machte mich auf den Weg zu meinem Gate. Zwei Stunden später als geplant hoben wir dann in Richtung South Carolina ab und jetzt bin ich auch schon wieder hier.

20160325_122845
Schlechte Qualität, aber mein letzter Blick auf Floridas Palmen.

Fazit: Die vergangene Woche war definitiv einer der besten Urlaube überhaupt, ein Highlight jagte das nächste und wir konnten uns mehr als nur einen Traum erfüllen. Es war zwar eine sehr anstrengende Zeit, wir hatten oft zu wenig Schlaf und verbrachten zu viele Stunden im Bus – aber das war es wert. Denn wir haben das alles selbst geplant und organisiert und dafür ging bemerkenswert wenig schief und wir hatten vorallem eine wunderbare Zeit. Besonders lag das natürlich auch an meinem Travelbuddy, Lisa, mit der ich einfach unheimlich Spaß hatte. Eine Woche lang 24/7 zusammen zu sein ist nicht immer so spaßig, wie es klingt, bei uns war es das allerdings tatsächlich, weder haben wir uns gestritten, noch waren wir genervt voneinander, sondern hatten einfach eine wunderschöne Zeit für die ich unendlich dankbar bin!

Glücklicherweise muss ich über das Ende des Urlaubs nicht lange traurig sein, denn in etwa sechs Wochen beginnt schon mein Reisemonat und davor ist auch noch ein kleiner Trip geplant. Die letzten Au Pair Wochen werden gnadenlos ausgenutzt! Bis bald, Franzi