When in… Den Haag

Der Sommer neigt sich so langsam aber sicher dann doch dem Ende zu. Wie immer zu früh, allerdings gibt mir das regnerische Wetter auch die Möglichkeit, mich zuhause einzukuscheln und in Erinnerungen an meine Sommerreisen zu schwelgen. Und diese mit euch zu teilen. Obwohl ich für den Sommer nichts wirklich geplant hatte, ging es nach London, in die Niederlande, an die Ostsee, nach Münster und an die Mecklenburgische Seenplatte. Und Ende des Monats steht noch ein weiterer Trip bevor, auf den ich mich schon seeehr freue!

Heute aber erstmal zum Vergangenen: Im Juni fuhr ich für ein paar Tage nach Holland, um die liebe Alina zu besuchen. Davon verbrachten wir einen Tag in Den Haag, einer Stadt von der ich nichts wirklich wusste, außer, dass sie am Meer liegt. Umso positiver war ich überrascht dann da zu sein, denn die Innenstadt ist wunderschön und voll süßer Läden, leckerer Restaurants und ganz viel Lebensqualität.

Beginnen wir unseren Strandtag in Den Haag passend: am Strand. Dieser liegt nicht in der Stadt direkt, sondern ein kleines bisschen außerhalb in Scheveningen. Dorthin sind wir ganz unkompliziert vom Hauptbahnhof mit der Tram gefahren und erkannten die Station auch gleich an diesem schönen Gebäude:

Kurhaus

Architektur

Auf ging es von dort zum eigentlichen Strand, wo wir zunächst über den Pier schlenderten und uns auf dem dazugehörigen Turm einen kleinen Überblick verschafften. Wunderschön, wenn auch sehr windig!

Steg

Ausblick

Strand

Portrait

Pier

Pavillion

Fernglas

Panorama

Als es uns zu kalt wurde, kletterten wir wieder nach unten und schlenderten noch etwas am Strand entlang. Der Geruch von Salz und Fisch, das Gefühl von Sand zwischen den Zehen und ein aufmerksamer Blick auf potentiell schöne Muscheln – was gibt es besseres!

Pier vom Strand

Bekanntermaßen macht Seeluft ja hungrig und glücklicherweise gibt es in Scheveningen ganz viele Strandbars, -cafés und -restaurants. Wir entschieden uns für eins, das an sich ok war, aber vorallem seeehr leckeren Eiskaffee hatte. Leider nicht das, das auf dem Bild zu sehen ist, aber das war so fotogen!

Beachbar

Passend zum Ende unserer Strandzeit verschwand auch die Sonne und so machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Wie schon erwähnt voller schöner Geschäfte und Restaurants – einfach zum Wohlfühlen. Mein Lieblingsladen war definitiv Van Stockum, eine riesige Buchhandlung voller Deko und kleinen, schönen Dingen.

Altstadt

Passage

Innenstadt

Café

Biergarten

Wie jeder Urlaubstag – und das sind die Tage am Strand ja besonders – ging auch der in Den Haag viel zu schnell vorbei. Trotzdem war es wunderschön und hat mir definitiv Lust gemacht, ganz bald in die Niederlande zurückzukehren.

Bis bald, Franzi

082016 – Reunions, Münster, Berlin

Nachdem sich hier die letzten Wochen ungeplant eine kleine Funkstille eingeschlichen hat (das Leben kam dazwischen), bin ich jetzt wieder zurück, mit ganz viel zu erzählen aus dem letzten Monat!

Wiedervereint: Im August habe ich einige Menschen wiedergetroffen, die ich zum letzten Mal in während der Schule oder in den USA gesehen habe. Ich liebe es, Zeit mit Menschen zu verbringen, mit denen mich so viele Erinnerungen und Momente verbinden.

Zuerst einmal ist eine liebe Freundin, mit der ich Abi gemacht habe, seit Anfang des Monats auch für ein Praktikum in Berlin. Ich habe sie bei ihrer Ankunft am ZOB abgeholt und habe das Gefühl, seitdem haben wir schon unheimlich viel zusammen erlebt. Picknicks, Ausflüge, Seen, Museen, viele durchgemachte und durchgeredete Nächte. Wahnsinn, wie schnell einem ein Mensch so sehr ans Herz wachsen kann.

20160813_185219

Leider nur ganz kurz, aber trotzdem sehr schön, war Ende August eine andere Schulfreundin hier zu Besuch. Da ich an den beiden Tagen ziemlich viel arbeiten musste, haben wir uns immer nur abends gesehen und die Zeit stand dann ganz im Zeichen des Essens. Allem voran, dieses wahnsinnige Erlebnis:

20160831_220006

Auch eine Au Pair Freundin kam für ein Wochenende nach Berlin, was ich ganz kurzfristig erfuhr und glücklicherweise haben wir es geschafft uns zu einem gemütlichen Sonntagsfrühstück im DALUMA zu treffen. Acai Bowls, Smoothies, und und und… Sehr berlinerisch, obwohl es auch New York hätte sein können. Und in ganz vielen Erinnerungen an diese Traumstadt haben wir dementsprechend auch geschwelgt.

20160819_165702

Und last but not least, habe ich für ein Wochenende Berlin verlassen, um die wunderbare Chrissi wiederzutreffen. Wir schwärmten von unseren Gastfamilien, schauten Disneyfilme, bekundeten unsere Connecticut Liebe und sie zeigte mir das wunderschöne…

Neu entdeckt: … Münster! Ich war vorher noch nie da und hatte auch nicht wirklich ein Bild von der Stadt. Umso begeisterter war ich von der tollen, historischen Altstadt, dem leckeren Essen, der Promenade, dem See, dem Schloss und, und, und… Hätte das ja wirklich nicht erwartet, aber je mehr ich davon sehe, desto lieber mag ich tatsächlich auch Deutschland.

20160820_131217

20160821_151548

Und noch eine andere Stadt wurde im August neu entdeckt – Potsdam. Ist ja von Berlin aus im wahrsten Sinne des Wortes naheliegend und so, so, so schön! Wieder ein Schloss, das holländische Viertel und mein Highlight, die Cupcakes der Krümelfee. Perfekter Sommertag!

20160807_152711

20160807_142732

Sommer geliebt: Apropos Sommertag, im August hat das schöne Wetter sich noch einmal angestrengt und ich habe das gnadenlos ausgenutzt (und tue es immernoch, denn auch der September ist bisher wunderschön). Es ging an den See, auf Rooftop Bars, wir saßen vor Cafés in der Sonne, liefen durch die verrückten Berliner Nächte bis die Sonne wieder aufging, hörten Musik im Park, lagen in Liegestühlen mit den Füßen im Sand. Wir lebten den Sommer in dieser wunderschönen, vielseitigen Stadt, inklusive allabendlicher traumschöner Sonnenuntergänge!

20160813_150859

20160813_193249

20160827_174558

20160808_203405

20160805_213119

Schockmoment: Stell dir vor, du liegst nachts schlafend in deinem Bett. Du meinst, ein Licht zu sehen, die sich öffnende Tür zu hören. Bestimmt ein Traum, denkst du und drehst dich auf die andere Seite. Bis du wieder wach wirst. Du hörst flüsternde Stimmen. In deinem Zimmer. Blinzelst durch die müden Augenlider und siehst ein Licht, das dir ins Gesicht scheint. Einbrecher! ist dein erster Gedanke. Unauffällig blinzelst du weiter. Und siehst neben dem Licht einen Mann im Anzug. Du schließt die Augen wieder. Was ist hier los? Doch nur ein Traum? Aber die Geräusche nehmen nicht ab, du musst etwas tun. Öffnest vorsichtig wieder die Augen, siehst auf dem Boden eine deiner Mitbewohnerinnen in einem unförmigen Anzug. Sie rollt Richtung Fenster. Du starrst sie an. Sie starrt zurück. Was ist hier los? Plötzlich geht das Licht an, Bewegung kommt ins Zimmer. Der Mann im Anzug kommt auf dich zu, gibt dir die Hand und sagt: „Hallo Franzi, ich bin Joko Winterscheid von Pro7 und wir haben uns einen kleinen Spaß in eurer WG erlaubt.“ Es ist 3 Uhr nachts. Das ist kein Traum.

20160813_213133_LLS

Kultur erlebt: Berlin ist so voller Galerien, Museen und Veranstaltungen, das eigentlich jeder Tag, den man zuhause verbringt, verschwendet ist. Trotzdem braucht es auch diese Zuhause Abende, an denen etwas Leckeres gekocht und sich mit seichten Youtube Videos die Zeit vertrieben wird. An vielen Abenden und Wochenenden raffe ich mich aber nochmal auf gehe raus und entdecke Berlin. Das führte letzten Monat zu einem Besuch des Museums unter dem Denkmal der ermordeten Juden. Umfangreicher als erwartet, sehr persönlich, sehr gut und natürlich auch sehr beklemmend.

20160823_195242

Auf der Suche nach einem kleinen Lichtblick, liefen wir nach dem Museumsbesuch noch durch Mitte und fanden uns im Regierungsviertel wieder. Bis Anfang Oktober, wird hier noch jeden Abend zu Sonnenuntergang eine Lichtshow zum Thema „Für das Volk. Vom Reichstag zum Bundestag“ projiziert. Sehr interessant, zum größten Teil aber auch etwas trocken. Wenn dann aber die Mauer fällt, Menschen sich lachend und weinend in den Armen liegen und „An Tagen wie diesen“ gesungen wird, kommt die Gänsehaut und mit ihr die Dankbarkeit, in so einer besonderen und einzigartigen Stadt leben zu können.

20160823_204222

Ebenfalls im Regierungsviertel wurden letzten Monat zum Tag der Offenen Tür die Pforten geöffnet. Ich stand dabei etwas vor dem „Berlin Problem“: zu viel Auswahl, Überforderung, Lähmung. Was ich jedoch mitnahm und mir anschaute, brachte neue Denkanstöße und einen spannenden Blick hinter die Kulissen.

Eigentlich als ein kleiner Ausflug in eine schönere Welt gedacht, war unser Besuch in der „Allure“ Ausstellung im C/O Berlin. Das war sie auch, doch dann machten wir uns auf den Weg in den ersten Stock der Galerie. Der dort wartende Film über die Straßen des Heroinhandels war alles andere als schön, sondern eher verstörend, aufrüttelnd, beängstigend. Und immer wieder faszinierend zu sehen, was für unterschiedliche Gesichter und Wirkungen „Kunst“ hat.

20160814_165602

Das war es auch schon zu meinem August, wenn möglich wird der September sogar noch toller und abwechslungsreicher, denn es ist schon viel passiert und noch einiges geplant. Das gibt mir zwar einerseits viel zu berichten, macht andererseits das Bloggen aber auch nicht so einfach. Ich gebe aber mein bestes, zumindest ein bis zweimal pro Woche von mir hören zu lassen!

Bis bald (fingers crossed), Franzi

Leseliebe „The Paris Wife“

„Was stimmt mit uns allen nicht, Bill? Kannst du mir das sagen?‘ – ‚Zur Hölle, wenn ich es wüsste‘, sagte er. ‚Erst einmal trinken wir zu viel. Und wir wollen zu viel, oder nicht?“

Es gibt diese Bücher, die liest man nicht. Sie sind nichts Passives, über das wir entscheiden, sondern entwickeln vor unseren Augen ein Eigenleben. Sie saugen uns ein, ziehen uns in ihren Bann, nehmen uns mit in ihre Welt. So ein Buch war für mich „The Paris Wife“ von Paula McLain. Ein Buch, das mich anfangs so glücklich gemacht hat, in dessen 20er Jahre Eleganz und Charme ich eingesogen werden wollte. „Es war alles gut und schön, bis es das nicht mehr war.“ Wie perfekt das meine Stimmung beim Lesen dieser Geschichte beschreibt. Aber von Anfang an.

„The Paris Wife“ ist zunächst eine große Liebesgeschichte. Eine allumfassende Liebe, eine gegenseitige Rettung, der alles auffressende Wunsch, eins zu werden. Das Bedürfnis, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und eine gemeinsame Zukunft zu schaffen, gemeinsam glücklich werden zu können. Die Menschen, die sich verlieben heißen Hadley und Ernest. Jahre später wird er ein weltberühmter Autor sein und sie in Vergessenheit geraten. Doch in diesem Moment, sind sie nur zwei Verzweifelte, aufgefressen von dem Wunsch, frei zu sein und sich selbst zu finden.

Dieser Weg führt sie nach Paris, Liebende in der Blase einer verrückten, immer schneller werdenden Stadt. Sie beobachten, leben ihr Leben, haben sich. Aber natürlich hält dieser Zustand absoluter Isolation nicht lang, die Blase platzt, erste Kontakte werden geknüpft und ziehen die zwei Liebenden (und den Leser) in den Sog des Paris der 1920er Jahre.

Wir finden uns wieder in einer Zeit, in der ein vergangener Krieg allgegenwärtig ist, in der jeder Einzelne, Tod und Zerstörung nur knapp entronnen ist. Zurück bleiben eine zerbrochene Welt und  Menschen, an denen die Angst noch klebt. Nur überlagert vom Wunsch diese loszuwerden, frei zu sein.

„Es gab nur das Heute, in das du dich hineinwerfen konntest, ohne an morgen denken zu müssen, oder gar an für immer. Um dich vom Denken abzuhalten gab es Alkohol, mindestens einen Ozean voll, all die üblichen Laster und viel Strick um dich daran aufzuhängen.“

Die „Lösung“ kommt in Form von zu viel Alkohol, von endlosen Feiern und besinnungslosem Vergessen. Die Lösung ist, sich für einige Momente lebendig zu fühlen, die Angst zu ertränken und so die Illusion von Glück zu erzeugen. Um die Liebenden sind plötzlich so viele Menschen, so viele Möglichkeiten. Alle wollen alles auf einmal, gleichzeitig, unbeschränkt.

Je weiter die Geschichte mich zog, desto weniger war es ein historischer Roman, eine vergangene Epoche. Das Paris der 20er wurde zu einem Spiegel des Berlins, der Welt, der 2000er. All die Menschen, die den Abgrund, die Gefahr, den Tod fest im Blick haben, die die Augen schließen, weiter feiern, weiter tanzen. Alles wollen, aber nichts tun. Sich treiben lassen, aber aus Angst vor dem Untergehen wild um sich schlagen.

In dieser Zeit, die weit entfernt und doch so nah ist, werden Hadley und ihre Ehe zu einem Anachronismus. Die Frau, die sich wie alle die Haare abschneidet und daran nur unglücklich wird. Die Frau, die keine Künstlerin, sondern Ehefrau und Mutter sein will. Die Frau, deren Glück und deren Leben ein einzelner Mensch ist, an den sie sich so gerne klammern möchte, der sich aber nicht halten lässt. Die Frau, die so gerne stark und unabhängig wäre, dann aber doch wieder einsam und verzweifelt zurück bleibt.

Überall um die Liebenden sind Bewegung, Fortschritt, alles ist höher, schneller, weiter. Kann man in so einer Welt überhaupt stehen bleiben, zufrieden sein, zur Ruhe kommen? Und ist der Stillstand besser als der Rausch? Macht er glücklicher?

Alles Fragen, die Hadley beschäftigen, die Ernest beschäftigen, die ihr Umfeld beschäftigen. Fragen, die nicht gestellt werden, aber immer im Raum stehen. Und je schwieriger es wird an ihrer Ehe, an ihrer Liebe festzuhalten, desto mehr Fragen kommen hinzu. Gibt es so etwas wie die eine, große Liebe? Wie lange lohnt es sich, an ihr festzuhalten? Wie wächst man gemeinsam, ohne sich gegenseitig einzuschränken? Was muss man für die Liebe aufgeben und welche Opfer lohnt es sich zu bringen? Ist es das wert? Wollen wir gemeinsam stark sein oder unser eigenes Glück finden? Gibt es überhaupt noch eigenes Glück, wenn man sich selbst nicht mehr ohne den anderen sehen kann?

Je tiefer ich in die Geschichte, in diese Welt eintauchte und je klarer ich dadurch meine eigene sah, desto dringender wollte ich eine Antwort auf diese Fragen finden. Und desto schwieriger und wirrer wurde diese Aufgabe. Ob es mir am Ende gelungen ist? Dazu müsst ihr „The Paris Wife“ natürlich selbst lesen.

Bis bald, Franzi

Roadtrips, Desserts und Glücksmomente – Liebster Award

Es ist schon eine Weile her, dass ich zu einem Liebster Award nominiert wurde, aber jetzt war es mal wieder soweit. Die liebe Selina von Kiki Lain hat als einen ihrer Lieblingsblogs an mich gedacht – vielen, vielen Dank dafür und die spannenden Fragen!

Nochmal kurz zum Prinzip des Awards:

  • Bedanke dich bei dem Blogger, der dich nominiert hat.
  • Beantworte die 11 Fragen, die du gestellt bekommen hast.
  • Wähle neue Blogger für die Nominierung aus.
  • Erstelle deine eigenen 11 Fragen für die Blogger, die du nominiert hast.
  • Füge das Logo vom  „Liebster Award“ in den Beitrag ein.
  • Füge die Regeln für den „Liebster Award“ in den Beitrag mit ein.

Also los geht’s, hier kommen Selinas Fragen und meine Antworten:

  1. Wie bist du zum Bloggen gekommen? – Bei der Planung meines Au Pair Jahres bekam ich den Wunsch, dieses festzuhalten und auch zu teilen. Da ich schon immer gerne schreibe, passte der Blog da perfekt.
  2. Was symbolisiert dein Blogname? – Franzi kommt logischerweise von meinem Namen, das „e“ habe ich dran gehängt, da ich finde, dass es so schöner aussieht. Das Fliegen ist da schon etwas bedeutungsvoller, zum einen steht es natürlich für das Reisen und in andere Länder „fliegen“, für meinen Flug hinaus aus meinem bisher bekannten Leben in die USA, für meine Liebe zum im Flugzeug sitzen und dem Fliegen an sich und auch für das Gedanken fliegen lassen, wofür dieser Blog ja ein wunderbarer Ort ist. Und natürlich auch für meinen geheimen Wunsch, eine Elfe zu sein und einfach losfliegen zu können…
  3. Ohne welchen Gegenstand würdest du im Leben nicht die Wohnung / das Haus verlassen? – Das sind wohl ganz langweilig mein Handy  und mein Schlüssel. Beides wird übrigens 9387501985701 überprüft, ob ich es auch wirklich eingepackt habe. Allgemein verlasse ich die Wohnung auch fast nie ohne meine vollgestopfte und viel zu schwere Handtasche. Ohne die fühle ich mich irgendwie nackt.
  4. An welchen Ort gehst du, um dem Alltagsstress zu entfliehen? – Mein liebster Ort, um runterzukommen und mich zu entspannen, ist das Meer. Da das im Alltag aber leider nicht immer erreichbar ist, verkrieche ich mich häufiger in meinem Zimmer beziehungsweise Bett, um die Welt für ein paar Stunden zu vergessen.
  5. Was ist dein liebstes Reiseland und was macht es für dich so besonders? – Aktuell sind das wohl die USA, da ich dort mit Abstand am meisten gereist bin und das Land so unheimlich vielseitig ist, dass es sich wie ganz viele verschiedene Länder anfühlt und es immer wieder Neues zu entdecken gibt. Aber auch Italien liebe ich und fühle mich dort auch an fremden Orten irgendwie zuhause.
  6. Frühling, Sommer, Herbst und Winter – was sind deine liebsten Reiseziele zu der jeweiligen Jahreszeit? – Im Frühling fallen mir sofort Städtereisen in den Süden ein, zum Beispiel nach Mailand. Im Sommer liebe ich eine Kombination aus Strand und Meer mit Stadt und Kultur, da gibt es zum Beispiel in Südfrankreich tolle Ziele. Im Herbst war ich bisher am meisten vom Indian Summer in Neuengland begeistert, der ist tatsächlich so traumhaft schön, wie man sich ihn vorstellt. Im Winter würde ich unheimlich gerne mal in ein Land reisen, in dem zu dieser Zeit Sommer herrscht. Merkt man, dass mir Wärme lieber ist als Kälte?
  7. Du gehst auf eine Roadtrip – welche drei Dinge dürfen dabei nicht fehlen? – Erstens: Snacks und Getränke. Gibt es bei Roadtrips etwas besseres, als durch wunderschöne Landschaften zu fahren und dabei zu knabbern? Zweitens: ein Navi oder Handy mit Maps und Ladegeräte. Dabei die Strecken am besten vorher schon offline speichern, denn mitten im Nirgendwo verirrt man sich sonst trotzdem sehr schnell. Drittens: eine aufgeladene Kamera. Denn Momente, die man festhalten möchte, werden ganz sicher kommen.
  8. Süß oder Salzig – wofür würdest du dich bei einem Dessert entscheiden? – Beim Dessert definitiv süß, allgemein beim Snacken am liebsten beides abwechselnd. :D
  9. Buch oder Film – bist du eine Leseratte oder eher ein Filmjunkie? – Leseratte. Ich liebe auch Filme, aber in ein Buch kann ich mich meistens noch besser hineinversetzen und liebe es, von einer Geschichte ganz und gar eingenommen zu werden.
  10. Welches ist deine liebste App auf dem Handy? – Auch relativ langweilig, aber: Instagram. Bilder machen, bearbeiten, Inspiration sammeln, Menschen stalken – was will man mehr von einer App? Ohne Whatsapp wäre ich allerdings auch ziemlich verloren, das brauche ich definitiv, um mit meinen liebsten Menschen auf verschiedenen Kontinenten in Kontakt zu bleiben.
  11. Was macht dich glücklich? – Wohl all die kleinen und großen Dinge, über die ich mich freuen kann. Leckeres Essen, Reisen und neue Orte, das Meer, natürlich die Menschen, die ich liebe. Gute Bücher und Filme, in denen ich am liebsten verschwinden möchte. Diese kleinen Momente, in denen alles stimmt. Nächtliche Gespräche. Sonnenuntergänge. Am Wasser zu sein. Lachen. Gemeinsamkeiten zu entdecken. Zu tanzen. Zu schreiben. Die Tatsache, dass ich diese Liste noch ewig weiterführen könnte. Das Leben, das ich gerade lebe.

Jetzt zum schwierigen Teil des Ganzen. Ich überlege mir Blogger, die ich nominieren möchte und für sie Fragen. Here we go:

Von euch würde ich Folgendes gerne wissen:

  1. Einsatzzusammenfassung zum Inhalt deines Blogs:
  2. Was war dein Berufswunsch als Kind und wie nah kommst du diesem jetzt?
  3. Stadt oder Land – was ist dir lieber und wo lebst du aktuell?
  4. Was ist das früheste Reiseerlebnis, an das du dich erinnerst?
  5. In welches Buch würdest am liebsten eintauchen und nie wieder herauskommen?
  6. Welches Talent hättest du gerne?
  7. Welche Sprachen sprichst du?
  8. Gibt es Sprachen, die du gerne noch lernen möchtest?
  9. Du bekommst unerwartet eine große Menge Geld, die du für dich ausgeben musst. Wofür?
  10. Womit verbringst du einen komplett freien Tag am liebsten?
  11. Welchen Wunsch möchtest du dir demnächst erfüllen?

Wenn noch jemand diese Fragen in den Kommentaren oder auf eurem Blog beantworten möchte, macht das doch gerne. Ich freue mich!

Bis bald, Franzi

London – Notting Hill, Kensington & Cream Tea

Es geht wieder nach London! Eine Sache, die ich an dieser Stadt liebe, ist ihre Vielseitigkeit. All die verschiedenen Nachbarschaften, die unterschiedlichen Stimmungen, unendlichen Angebote. Heute geht es in einige der „süßen“ Londoner Viertel. Vintage Flair, Flohmärkte und wunderschöne Architektur – los geht’s!

Hostel Area

 

Road
Von meinem Hostel nördlich des Hyde Parks ging es durch diese schöne Nachbarschaft zu meinem ersten Ziel.

Spätestens seit dem Julia Roberts Film ist Notting Hill ja kein Geheimtipp mehr, aber ich finde es dort immer wieder wunderschön. Wenn ihr Notting Hill übrigens touristenleer und nicht mit Flohmarktständen verstopft erleben möchtet: geht am Sonntagmorgen! Bis auf ein paar einsame Flohmarktverkäufer, die ihre Tische aufbauten und Londonern auf dem Weg zum liebsten Frühstückscafé waren die Straßen beinahe menschenleer. Solltet ihr auf der Suche nach Trödel, Klamotten oder Flohmarktfunden sein, ist das natürlich nicht das richtige. Um entspannt herumzuwandern, Schaufenster zu gucken und tolle Türen zu entdecken, ist der ruhige Sonntagmorgen aber ideal!

Wild at Heart

Vorgarten

Tropical
Skurrile Stadtmomente: Ananas und Kokosnuss am Straßenrand.
Travel Book Shop
Leider sehr touristisch, aber ich mag die Fassade.
Stores
Sooo viele schöne, kleine Läden!

Shop

Farmacy

Häuserreihe

Bunte Häuser
Bunte Häuser…
Pinke Tür
… bunte Türen.

Mehr oder weniger fließend geht Notting Hill in Holland Park über. Es wird etwas eleganter, etwas schicker und ist sehr, sehr hübsch.

Porch

Pastellhäuser
Es ist möglich, dass ich leicht von Pastellfarben besessen bin…

Danach machte ich erst einmal eine kleine Pause und zwar nahe liegend im Holland Park. Mit Ken Follett auf der Wiese liegen, die Sonne genießen, Menschen beobachten. So würde ich auch gerne meine Sonntage verbringen, wenn ich in London lebte.

Holland Park

Pond

Einmal den Holland Park durchquert, findet man sich in Kensington wieder. Für mich sind Kensington und South Kensington absolut typisch englisch. Die Häuser, die Architektur, die Mischung aus alt und neu, die Museen. Perfekt!

Corner House

Architecture

Building

Buildings

Flags

Houses

Kirche und Markt

Natural History Museum

Road

Stores

Das war es erst einmal mit diesem London Spaziergang (ich lief an dem Tag tatsächlich noch bis zum Tower, aber dazu ein andermal mehr), einen kleinen süßen Abschluss habe ich aber noch für euch: etwas, das ich unbedingt in London tun wollte, war einen Cream Tea genießen. Scones, Clotted Cream, Erdbeermarmelade und schwarzer Tee sind für mich in England unverzichtbar. Die Freundin, die ich besuchte, nahm mich dafür mit in die B Bakery in Covent Garden. Und ich wäre dort am liebsten eingezogen!! Nicht nur war das Essen köstlich, vom Geschirr über die Dekorationen bis zu den Toiletten (wichtig!) ist dieses Café einfach so unendlich süß. Leider habe ich kaum Bilder gemacht, aber schaut euch die Website an und geht dorthin, wenn ihr in London seid und Rosa, Pastell und Blümchen liebt.

Menu

High Tea

Habt ihr weitere Cream Tea Tipps für zukünftige London Besuche? Ich würde mich freuen! Bis bald, Franzi

London – Camden Town & Primrose Hill

Während in Berlin mit dem August anscheinend der Herbst angebrochen ist, flüchten wir noch einmal schnell nach London, wo es an einem wunderschönen 6. Juni wesentlich wärmer und sommerlicher war. Ich nehme euch mit nach Camden Town, zum berühmt-berüchtigten Camden Market und von dort aus zu meiner wohl liebsten Entdeckung während meiner letzten London Reise: Primrose Hill! Lust auf viele Bilder und pastellige Häuser? Dann auf geht’s:

Camden Market

Wie gesagt startete ich am Camden Market, der zwar schöne Sachen hat, aber auch seeehr voll, touristisch und auch nicht sehr individuell ist, wenn man schon auf dem Markt in Notting Hill war. Deshalb hielt ich mich dort nicht allzu lange auf und lief ein bisschen unkoordiniert durch Camden…

Bunt
Mister Fox

Bunte Fassaden

Peace and Love

The Oxford

Welcome to Camden

20160606_120218

Camden versprüht noch den Flair eines Londons, wie ich es mir vor einigen Jahrzehnten vorstelle. Ein Ort, an dem Musik geschrieben und gemacht wird, ein bisschen schmuddelig, ein bisschen alternativ, voller Kreativität und Geschichte und Traditionen, die in die Ecke gedrängt, aber doch nicht ganz zu verleugnen sind. Fand ich super!

Camden Lock

Dock

Foodtrucks

Solomons Yard

Wasser Mark

Nur ein paar Schritte weiter fand ich mich in (an? bei?) Camden Lock wieder. Hier befindet sich ein weiterer, viel kleinerer Markt als der Camden Market an einem Kanal. Die Stimmung dort war komplett anders, sehr ruhig, idyllisch, auf dem Markt individuellere Stände und einige Foodtrucks. Es wurde immer besser!

Architecture Mix

Brücke

Coole Oma

Unter der Brücke

Da ich nun schon einmal am Wasser war, ließ ich es mir natürlich nicht nehmen, dort noch ein bisschen weiterzuwandern und dem Kanal zu folgen. Hier sieht man auch sehr gut die Veränderung der angrenzenden Nachbarschaften. Wo in Camden noch alles ein wenig heruntergekommen wirkte…

Kuhbalkon
Werft mal einen genauen Blick auf den Balkon!

Kanal

Bootssteg

Architektur

Kanalblick

… wurden die Häuser nach und nach immer schicker und die Stimmung immer perfekter und romantischer. Am Schild „Primrose Hill“ angekommen entschied ich mich dann, den Kanal zu verlassen, die Treppe hochzusteigen und mich an dem Ort mit dem schönen Namen etwas umzusehen. Beste Entscheidung!

Beetle

Cute Road

Flowers

Fassaden

Haus und Fahrrad

Park

Hipster Café

Pastel Colours

Pink Flowers

Pinkes Haus

Primrose Bakery

Princess News

So pink, so süß, so schön. Ein Ort, an dem nur glückliche und perfekt gestylte Frauen zu leben scheinen, die wahlweise mit ihren Laptops in instagrammable Cafés arbeiten oder mit ihren engelsgleichen Kindern auf modernen Spielplätzen herumtollen. Im Optimalfall tun sie natürlich auch beides gleichzeitig, sie sind schließlich Superfrauen. Ja, Primrose Hill ist nah am Zuckerschock, aber an einem sonnigen Urlaubstag ist es auch genau der richtige Ort, um ein bisschen vor sich hinzuträumen. Von der Zukunft als Superfrau…

Und mit diesen Träumen war es das auch erstmal mit diesem Londonpost – im nächsten geht der Zuckerschock wörtlich in die zweite Runde und ich zeige euch einige meiner liebsten Nachbarschaften. Bis dann, Franzi

London – Borough Market, Tate Modern & Skygarden

Hello and welcome to London! Nach dem Verlassen der USA ging es für mich beinahe nahtlos wieder in den Flieger und ab in eine meiner absoluten Lieblingsstädte – London! Grund war der Besuch bei einer ganz lieben Freundin aus den USA, die dort studiert. Vier Tage war ich in der englischen Hauptstadt, die ich gefühlt nur mit Laufen verbrachte und dabei so einiges sah. Hier kommen die Highlights meines ersten Tages! Von meinem Hostel am Hyde Park lief ich einmal quer durch die Stadt zur Themse, denn ich hatte ein ganz bestimmtes Ziel zum Mittagessen im Sinn…

Thames, crazy architecture
Die Architektur an der Themse ist fröhlich gemischt.
Millennium Bridge
So auch die der Brücken.
St Pauls Bridge
Ich war bei meinem Spaziergang ziemlich von der Kuppel der St. Paul’s Cathedral begeistert.
St Pauls Stairs
Wie gesagt…

Borough Market: mein Lunchziel, zu dem es leider ganz schön dauerte, bis ich es erreichte. Zwischendurch wurde ich schon ein paar Mal schwach und hätte mir fast etwas woanders gekauft. Habe ich zum Glück aber nicht gemacht, denn hier gab es sooo viele leckere Möglichkeiten! Ich entschied mich für frische Pasta mit einer Pilzsoße und reichlich Parmesan. Köstlich! Zum Nachtisch bzw. zum Aufwärmen, denn an diesem Tag war es eiskalt, gab es einen heißen Apfelsaft mit Ingwer. Lecker…

Streetart
Welchen Teil der Streetart mochte ich wohl am liebsten?
Flags
Welcome to London!
Way to Market
Der Weg zum Markt führt durch eine Reihe kleiner Gassen.
Alley
Die sind nicht immer schön, aber irgendwie authentisch.
Smell me
Und da war er endlich!
Roof
Ganz viele Londoner waren für ihre Mittagspause hier, sodass die Stände damit werben, dass sie das Essen in 15 Minuten fertig machen.
Flowers
Neben Gerichten gibt es auch frische Lebensmittel, Gewürze, Blumen,…

Gestärkt vom Borough Market ging es weiter zu meinem nächsten Ziel, der Tate Modern. Wie der Name verrät, ein Museum für moderne Kunst, das mich ziemlich umgehauen hat. Die Ausstellungen waren genial konzipiert, es gab überall Erklärungen zu den Werken, was ich gerade bei moderner Kunst echt hilfreich finde. Ich bekam in den Stunden in der Tate so viele Gedankenanstöße, war ein paar Mal schockiert und immer wieder aufs Neue fasziniert von den brillanten Kuratoren, die die unterschiedlichsten Stücke miteinander kombinierten und verständlich machten, warum diese perfekt zusammen passen. Kurz nach meinem Besuch wurde auch noch ein weiterer Teil eröffnet, der gerade renoviert wurde – beim nächsten Mal London wird es für mich also sicher nochmal in die Tate gehen.

Light words
Leider habe ich die Künstler nirgendwo festgehalten, also nur eine kleine Sammlung meiner Lieblingswerke.
Marilyn
Marilyn geht immer. <3
Painting 3d
Dieses „Gemälde“ war dreidimensional und dadurch total interessant.
Attitude
Diese Künstlerin machte afroamerikanische Kunst und hatte dabei echt spannende Botschaften – Lorna Simpson.
Words
Ein ähnliches Bild hatte ich auch schon in San Francisco gesehen – dieses fand ich noch interessanter.

Popart

View
Auch der Blick aus dem Fenster konnte sich sehen lassen!

Apropos Blick: abends traf ich mich mit besagter Freundin und nach Dinner im Sherlock Holmes Pub und einer kleinen Campus Tour machten wir uns auf den Weg Richtung Skygarden. Der ist inzwischen zwar auch kein Geheimtipp mehr, aber mit seinem ganz besonderen Blick über die Stadt auf jeden Fall einen Besuch wert. Wenn es nicht gerade komplett nebelig ist…

Fog
…so wie bei uns.
Gherkin
Aber irgendwie passt der Nebel ja auch zu London.
Tower Bridge
Ja, das ist die Tower Bridge…
Skygarden
Glücklicherweise ist der Skygarden auch innen ein echtes Highlight.

Me

Und das war es dann auch mit dem ersten Post über mein Wochenende in London, bald geht es weiter. Bis dann, Franzi

Gedanken – Am Meer

Es kündigt sich schon aus der Ferne an. Wir sehen es noch nicht, hören es noch nicht. Aber wir riechen es. Ein Geruch, den ich eigentlich nicht mögen dürfte – fischig und salzig – aber ich liebe ihn. Mein Herz schlägt eine kleines bisschen schneller, mein Lächeln wird ein kleines bisschen breiter. Ich bin hin und her gerissen zwischen dem Wunsch loszulaufen, wahlweise auch zu hüpfen. Gleichzeitig will ich langsamer werden, nicht von den Menschen um mich herum getrieben werden, sondern den Moment hinauszögern.

Sonnenuntergang

Egal, ob schnell oder langsam, der Moment kommt und er ist immer wieder mit denselben Gefühlen verbunden. Ein wenig überwältigt von dieser Macht, dieser Größe, dieser Weite. Ein wenig neugierig und erwartungsfreudig, welche Farbe es diesmal haben wird, wie hoch die Wellen schlagen oder ob mich ein spiegelglatter See erwartet. Und dann dieser kurze Moment der Überraschung, dass es wieder neu, wieder anders und einzigartig ist. Dicht gefolgt von der Vertrautheit, der Erkenntnis, dass es zwar neu, aber gleichzeitig auch bekannt ist. Dass es mich genauso glücklich macht wie beim letzten Mal und das Mal davor.

Ostsee wolkig

Ich erinnere mich daran, als Kind nach einer Nacht im Auto auf dem Weg nach Italien im Morgengrauen nur eines zu wollen – das Meer sehen. Ich erinnere mich daran, auf Sardinien durch weißen Sand und glasklares Wasser zu laufen. Ich erinnere mich daran, dick eingepackt über schneebedeckte Strände in Neuengland zu streifen und die rauen Wellen zu beobachten. Ich erinnere mich daran, auf Hawaii begeistert Schildkröten im Wasser zu entdecken. Und noch so viel mehr.

Leuchtturm

Das Meer ist ein Teil von mir, ein Ort, der sich egal wo er ist, wie zuhause anfühlt, bei dessen Anblick ich Schmetterlinge im Bauch habe, wo ich ganz zur Ruhe komme. Ich liebe das Meer, dieses riesige Wasser, das so voll von Ungewissheit ist und an dem sich Fragen doch so gut beantworten lassen. Nichts fühlt sich so sehr nach Urlaub und Freiheit an wie sonnencreme-klebende Haut, salzgefestigte Haare und sandige Zehen. Umso glücklicher bin ich, genau dies am letzten Wochenende erlebt haben zu dürfen. Zwei Tage in Rostock, den Strand mit tausenden anderen Sonnensuchern teilen, aber trotzdem pures Glück und nachhaltige Entspannung empfinden. Und so sehr ich Berlins Großstadtflair liebe – ich vermisse das Meer schon wieder!

Kitesurfen

Bis bald, Franzi

Kauai, Hawaii – Heli Flug und Waimea Canyon

Es ist soweit, wir sind am letzten Post zu meinem Reisemonat angelangt. Und natürlich muss so ein Trip – von San Francisco und Sausalito, entlang der kalifornischen Küste, ins verrückte Las Vegas, an den atemberaubenden Grand Canyon, über die Brücken der Road to Hana und auf dem Haleakala Vulkan auf Maui bis aufs kleine, paradiesische Kauai – mit etwas Dramatischem, ganz Besonderen enden. Here we go: Eindrücke unseres Helikopterflugs über Kauai. Ich bekommen beim Anschauen der Bilder immer noch ein wenig das Kribbeln im Bauch, das ich während dieser magischen Stunde in der Luft spürte…

Heli
Das war er: unser Heli!
Ostküste
Los ging es entlang der Südküste…
Maze
landeinwärts…
Green
über Berge…
Flying through Rain
… und Täler.
Waimea Canyon
Aber Kauai kann mehr als Grün!
Canyon
Das ist der Waimea Canyon.
Sea
Und nochmal eine völlig neue Landschaft:
Napali Coast (2)
die Napali Küste.
Napali Coast
Die ist kaum zugänglich – es gibt nur einen gefährlichen Wanderweg.

Coast (2)

Coast

Berge
Durchs Tal wieder ins Land.
Crater
Rein in den (grünen) Krater des Vulkans der Insel.
Falls
Einer der nassesten Orte der Welt – voller Wasserfälle.

 

Valley (2)
Und schon war diese wunderbare Zeit vorbei und wir flogen wieder gen Heliport.

Ich denke die Bilder zeigen ganz gut, wie unfassbar beeindruckend der Flug war, einfach schon, da so viele völlig verschiedene Welten auf dieser kleinen Insel zusammen kommen. Und natürlich auch, da wir einige der Orte, wie den Vulkan Krater oder die Napali Küste anders kaum hätten erreichen können.

Einen Ort, den man allerdings auch mit dem Auto und zu Fuß erreichen kann, ist der Waimea Canyon, der ganz oft mit dem Grand Canyon verglichen wird. Auch wenn er viel kleiner ist, ist er ebenfalls sehr, sehr beeindruckend und deshalb hier zum Abschluss noch einige Bilder vom Ausflug dorthin:

Fahrtstrecke

Strecke
Kurvige Straßen zum Canyon

Canyon

Green Canyon

Landscape

Rocks and Sand

Rocks

Waterfall

Canyon (2)

Wir fuhren dann noch weiter nach oben zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man einige Blicke auf die Napali Küste hat. Das war unser Blick, als wir dort ankamen:

Lookout

Nebelwand

Toll, oder? Da war also diese Nebelwand vor uns und wir sahen NICHTS. Was tun? Wir warteten, fuhren noch ein bisschen rum, kamen zurück, warteten noch ein bisschen und dann…

Nebel
…sahen wir ein bisschen mehr
Klippen
… und noch ein bisschen mehr
Coast
… und für einen kurzen Moment die wunderschöne Napali Küste von oben! Das Warten hat sich gelohnt.

Ich möchte diesen Post eigentlich gar nicht beenden, denn es fühlt sich ein bisschen so an, als müsste ich noch einmal in den Flieger nach Deutschland steigen, meinen Reisemonat beenden, mich von den USA und meinem Leben als Au Pair verabschieden. ABER zum Glück kommen noch ganz viele weitere Reisen und Erlebnisse auf euch und mich zu. Bis dahin, Franzi

 

Kauai -South Coast, Kapaa, Wailua Falls

Noch einmal setzen wir uns in den Flieger, um einen weiteren Teil der USA, genauer gesagt von Hawaii, zu entdecken. Diesmal geht es auf eine kleinere, aber nicht weniger schöne Insel als Maui: Kauai. In diesem Post wirkt die vielleicht noch nicht ganz so spektakulär wie Maui, aaber… auf die Perspektive kommt es an! Das werdet ihr dann im nächsten Post sehen… Heute geht es erstmal los mit einigen wunderschönen, ersten Eindrücken und einer meiner liebsten hawaiianischen Städte.

Unser Hotel – die Ostküste: Wir waren wieder in einem ziemlich großen Hotel, das von der Lage her super war, vom Service her aber leider nicht ganz so toll. Trotzdem mal ein paar Bilder von der wieder traumschönen Anlage und einen Essenstipp für Kauai: den Lava Lava Beach Club. Superleckeres und frisches Essen, die Füße im Sand, ein kleines Feuer auf dem Tisch, Blick auf Palmen und Sternenhimmel. Klingt kitschig? War es auch, aber eben auch so wundervoll, dass wir sogar zweimal innerhalb von drei Tagen hin gingen.
Hotel

Hotel by Night

Hotel View
Balcony with a view.

Garden

Beach
Der Strand am Beach Club.

Sleeping Giant Hike: Unser erster kleiner Ausflug führte uns zum Sleeping Giant Hike, den man wirklich nur mit Navi finden kann, da der Beginn des Wegs mitten in einem Wohngebiet liegt und es dafür null Schilder gibt. Das ist so bei relativ vielen „Sehenswürdigkeiten“ (die ja hauptsächlich Natur sind) auf Kauai. Die Insel ist einfach noch nicht so touristisch, wie zum Beispiel Maui, was ja auch super ist! Man muss sich dessen nur bewusst sein und sich ein bisschen genauer überlegen, wo man hin möchte und wie man da hin kommt.

Sleeping Giant

Zum Hike: der ist auch ziemlich naturbelassen, man muss also immer mal über Steine, Wurzeln und Äste kraxeln. Ich fand ihn gerade durch die Hitze ziemlich anstrengend (wir sind auch nicht ganz hochgeklettert), bin allerdings auch überhaupt nicht ans Wandern gewöhnt. Ist auf jeden Fall schaffbar, wenn man nicht in zehn Minuten hochrasen will. Der Blick schon ab einer mittleren Höhe lohnt sich aber auf jeden Fall, denn er ist einfach wunderschön!

Path
Das ist der Weg…

Braided Trees

Glimpse

Profile

View

Coast

Wailua Falls: Ähnlich schlecht ausgeschildert wie der Sleeping Giant Hike und völlig überraschend aus dem Wald auftauchend, sind die Wailua Falls, also Wasserfälle, die in einen kleinen See fallen und von dort wieder im Wald verschwinden. Wunderschön im Grünen eingeschlossen und daher auf jeden Fall einen kleinen Stopp wert!

Wailua Falls Surrounding

Wailua Falls

Forest

Wailua Falls Panorama

Kapaa: Nur ein paar Minuten Fahrt entfernt von unserem Hotel lag die Stadt Kapaa, eine typische, amerikanische Kleinstadt der anderen – nämlich hawaiianischen – Art. Kapaa ist nicht wunderschön oder idyllisch, wird von einer großen Straße durchzogen und die Häuser sind ziemlich wild gemixt, hat aber eine tolle Atmosphäre. Kleine Boutiquen, mit vielen handgemachten Produkten, superleckere Restaurants, die Nähe zum Strand, eine bunte Mischung von Hühnern, Surfern, Locals und Touristen, die hier leben – Kapaa hat es uns einfach angetan.

Hula Girl

Ukulele

Swing

Innenhof

Chicken
Freilaufende Hühner gibt es auf Kauai ÜBERALL.
Favorite Cafe
Unser liebstes Café

Breakfast

Die Südküste: Unser letzter Stopp in diesem Post ist der Südosten Kauais, in dem wir an verschiedenen Stränden war. Der perfekte Ort zum Entspannen, Sonne genießen und ein paar Besonderheiten entdecken.

Tree Tunnel
Auf dem Weg an die Küste durch den Tree Tunnel. 

Rocks

Palmtrees

Beach

Coastline

Spouting Horn

Im nächsten (und letzten) Hawaii Post geht es um eines der wohl einzigartigsten Erlebnisse des Urlaubs – obwohl es davon natürlich viele gab, ist das nochmal ein besonderer Höhepunkt. Bis bald, Franzi