When in… Den Haag

Der Sommer neigt sich so langsam aber sicher dann doch dem Ende zu. Wie immer zu früh, allerdings gibt mir das regnerische Wetter auch die Möglichkeit, mich zuhause einzukuscheln und in Erinnerungen an meine Sommerreisen zu schwelgen. Und diese mit euch zu teilen. Obwohl ich für den Sommer nichts wirklich geplant hatte, ging es nach London, in die Niederlande, an die Ostsee, nach Münster und an die Mecklenburgische Seenplatte. Und Ende des Monats steht noch ein weiterer Trip bevor, auf den ich mich schon seeehr freue!

Heute aber erstmal zum Vergangenen: Im Juni fuhr ich für ein paar Tage nach Holland, um die liebe Alina zu besuchen. Davon verbrachten wir einen Tag in Den Haag, einer Stadt von der ich nichts wirklich wusste, außer, dass sie am Meer liegt. Umso positiver war ich überrascht dann da zu sein, denn die Innenstadt ist wunderschön und voll süßer Läden, leckerer Restaurants und ganz viel Lebensqualität.

Beginnen wir unseren Strandtag in Den Haag passend: am Strand. Dieser liegt nicht in der Stadt direkt, sondern ein kleines bisschen außerhalb in Scheveningen. Dorthin sind wir ganz unkompliziert vom Hauptbahnhof mit der Tram gefahren und erkannten die Station auch gleich an diesem schönen Gebäude:

Kurhaus

Architektur

Auf ging es von dort zum eigentlichen Strand, wo wir zunächst über den Pier schlenderten und uns auf dem dazugehörigen Turm einen kleinen Überblick verschafften. Wunderschön, wenn auch sehr windig!

Steg

Ausblick

Strand

Portrait

Pier

Pavillion

Fernglas

Panorama

Als es uns zu kalt wurde, kletterten wir wieder nach unten und schlenderten noch etwas am Strand entlang. Der Geruch von Salz und Fisch, das Gefühl von Sand zwischen den Zehen und ein aufmerksamer Blick auf potentiell schöne Muscheln – was gibt es besseres!

Pier vom Strand

Bekanntermaßen macht Seeluft ja hungrig und glücklicherweise gibt es in Scheveningen ganz viele Strandbars, -cafés und -restaurants. Wir entschieden uns für eins, das an sich ok war, aber vorallem seeehr leckeren Eiskaffee hatte. Leider nicht das, das auf dem Bild zu sehen ist, aber das war so fotogen!

Beachbar

Passend zum Ende unserer Strandzeit verschwand auch die Sonne und so machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Wie schon erwähnt voller schöner Geschäfte und Restaurants – einfach zum Wohlfühlen. Mein Lieblingsladen war definitiv Van Stockum, eine riesige Buchhandlung voller Deko und kleinen, schönen Dingen.

Altstadt

Passage

Innenstadt

Café

Biergarten

Wie jeder Urlaubstag – und das sind die Tage am Strand ja besonders – ging auch der in Den Haag viel zu schnell vorbei. Trotzdem war es wunderschön und hat mir definitiv Lust gemacht, ganz bald in die Niederlande zurückzukehren.

Bis bald, Franzi

Gedanken – Am Meer

Es kündigt sich schon aus der Ferne an. Wir sehen es noch nicht, hören es noch nicht. Aber wir riechen es. Ein Geruch, den ich eigentlich nicht mögen dürfte – fischig und salzig – aber ich liebe ihn. Mein Herz schlägt eine kleines bisschen schneller, mein Lächeln wird ein kleines bisschen breiter. Ich bin hin und her gerissen zwischen dem Wunsch loszulaufen, wahlweise auch zu hüpfen. Gleichzeitig will ich langsamer werden, nicht von den Menschen um mich herum getrieben werden, sondern den Moment hinauszögern.

Sonnenuntergang

Egal, ob schnell oder langsam, der Moment kommt und er ist immer wieder mit denselben Gefühlen verbunden. Ein wenig überwältigt von dieser Macht, dieser Größe, dieser Weite. Ein wenig neugierig und erwartungsfreudig, welche Farbe es diesmal haben wird, wie hoch die Wellen schlagen oder ob mich ein spiegelglatter See erwartet. Und dann dieser kurze Moment der Überraschung, dass es wieder neu, wieder anders und einzigartig ist. Dicht gefolgt von der Vertrautheit, der Erkenntnis, dass es zwar neu, aber gleichzeitig auch bekannt ist. Dass es mich genauso glücklich macht wie beim letzten Mal und das Mal davor.

Ostsee wolkig

Ich erinnere mich daran, als Kind nach einer Nacht im Auto auf dem Weg nach Italien im Morgengrauen nur eines zu wollen – das Meer sehen. Ich erinnere mich daran, auf Sardinien durch weißen Sand und glasklares Wasser zu laufen. Ich erinnere mich daran, dick eingepackt über schneebedeckte Strände in Neuengland zu streifen und die rauen Wellen zu beobachten. Ich erinnere mich daran, auf Hawaii begeistert Schildkröten im Wasser zu entdecken. Und noch so viel mehr.

Leuchtturm

Das Meer ist ein Teil von mir, ein Ort, der sich egal wo er ist, wie zuhause anfühlt, bei dessen Anblick ich Schmetterlinge im Bauch habe, wo ich ganz zur Ruhe komme. Ich liebe das Meer, dieses riesige Wasser, das so voll von Ungewissheit ist und an dem sich Fragen doch so gut beantworten lassen. Nichts fühlt sich so sehr nach Urlaub und Freiheit an wie sonnencreme-klebende Haut, salzgefestigte Haare und sandige Zehen. Umso glücklicher bin ich, genau dies am letzten Wochenende erlebt haben zu dürfen. Zwei Tage in Rostock, den Strand mit tausenden anderen Sonnensuchern teilen, aber trotzdem pures Glück und nachhaltige Entspannung empfinden. Und so sehr ich Berlins Großstadtflair liebe – ich vermisse das Meer schon wieder!

Kitesurfen

Bis bald, Franzi

Roadtrip – Kaliforniens Küste und Weinberge

Heute verlassen wir San Francisco, um ein bisschen die Küste am Highway 1 und die Weinregion Carmel Valley zu entdecken. Das Wetter war gerade vormittags leider sehr wolkig und neblig, das hat jedoch der Schönheit des Meeres und der Küste nichts genommen. Also hier ein paar unserer Stopps an diesem Tag auf der Straße:

Frühstück in Pacifica: Nach etwa einer halben Stunde Fahren machten wir uns auf die Suche nach einem Ort zum Frühstücken, fuhren ungeplant in Pacifica raus, fuhren ungeplant durch die Straßen und endeten schließlich am Chit Chat Café. Das Ergebnis: günstiges, leckeres Frühstück und ein wunderschöner Blick auf einen morgendlich einsamen Strand, der nur von ein paar Fischern und Hundeführern besucht wurde. Perfekt!

Breakfast Spot

Beach

Fishing

Pier

Santa Cruz: Unser nächster Stopp waren der Strand und Pier dieser kleinen Surferstadt. Santa Cruz verkörpert für mich perfekt den kalifornischen Lifestyle – das Junge, Entspannte, Fröhliche. Surfer, Cafés, der Pier und sogar ein kleiner Freizeitpark. Und ganz viele kalifornische Seelöwen, die sich um und unter dem Pier tummeln.

Surfer

View

Seals
Pier

Sea Lions

Palmtrees

Fun Park

Fountain

Feet, Surfboards, Sealions

Coastline

Beach House

On the Road: Bis zu unserem nächsten Stopp – Monterey – dauerte es ein bisschen, aber das ist der Vorteil daran, den Küstenhighway 1 entlang zu fahren: die Landschaft ist immer wunderschön. Deshalb hier ein paar gesammelte Eindrücke frei nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“.

Bay

Wiese

Treetrunk

Leuchtturm

Felsblock

Fels

Monterey: Als nächstes machten wir wie gesagt in Monterey eine Pause und aßen hier auch zu Mittag. Das war wohl der einzige Ort an diesem Tag, von dem ich ein kleines bisschen enttäuscht war. Ich hatte mir eine kreative und alternative Künstlerkommune voller Galerien vorgestellt, uns erwartete allerdings eine relativ typische, amerikanische Kleinstadt. Natürlich ist auch hier die Küstenlinie wunderschön und auch der Hafen gefiel mir gut, die Stadt an sich ist aber vergleichsweise austauschbar und der Pier leider extrem touristisch. Im Nachhinein hätten wir lieber im nahegelegenen Carmel by Sea länger verweilt, dazu gleich mehr. Hier erstmal ein paar Monterey Bilder:

Greenery

Monterey Architecture

Monterey Downtown

Pier

Pink House

Ships

Tower

Carmel by Sea: Leider habe ich hier nicht viele Bilder, da wir nur durchfuhren, aber ich muss diesen zuckersüßen kleinen Ort einfach erwähnen, in dem ich mir bei einem erneuten Besuch definitiv mehr Zeit nehmen würde!

Carmel House

Carmel Beach

Carmel Cottage

Carmel by Sea

Carmel Valley: Relativ spontan entschlossen wir uns, nicht an der Küste entlang zurück nach San Francisco zu fahren, sondern durchs Carmel Valley, wobei wir dieser Route (Nummer 4) folgten. Nicht so bekannt wie Napa Valley wird auch hier Wein angebaut. Die Landschaft ist völlig anders zu der Küstenstraße am Morgen und gerade das machte ihren Reiz aus. Üppiges Grün, Berge und Täler, ein paar Farmen und Ranches, ab und an mal eine Kuh. Und die Sonne, die sich endlich blicken ließ, als wolle sie uns ganz sicher von dieser wunderschönen Gegend überzeugen. Aber seht selbst…

Carmel Road

Carmel Tree

Carmel Wein

Carmel Wiese

Fels

Spanish Moss

Valley

Weinreben

Berge

Das war es mit dem kleinen, kalifornischen Ein-Tages-Roadtrip. Wir fuhren an diesem Abend nur noch über den Highway zurück nach San Francisco, gaben das Auto ab und fielen müde aber voller wunderschöner Erinnerungen ins Bett.

In diesem Post seht ihr übrigens auch den typischen Wetterablauf unserer Tage in Kalifornien – dicker Nebel morgens bis zu strahlender Sonne am Nachmittag. Wobei der Wechsel meistens binnen Minuten stattfand. Im nächsten Post geht es dann an einen Ort, an dem wir nur Sonnenschein hatten und auch noch so einige andere Lichter strahlten, blinkten und leuchteten.

Bis dann, Franzi

When in… Key West, FL

Der südlichste Punkt der USA, die 7-Mile Bridge, Key Lime Pie, Hemingways Haus, kubanischer Flair, gefeierte Sonnenuntergänge – all das sind Gründe, die Key West zu einem Muss für alle Miami Besuche macht. Die flache Insel am südlichsten Zipfel der USA heißt Tag für Tag Busladungen willkommen und verabschiedet diese am späten Nachmittag, um die Gehwege hochzuklappen und (ein wenig) Ruhe bis zum nächsten Tag zu genießen. Das alles klingt unendlich kommerziell und negativ. Und trotzdem habe ich den Tag auf Key West mit am meisten genossen, denn neben den ausgetretenen Touristenpfaden findet man hier auch immer wieder kleine – scheinbar unentdeckte – Schätze. Schmale Gassen, wuchernde Blüten, bunte Türen geben Key West seinen südlichen Charme und diese unverkennbare Urlaubsstimmung, mit der alles ein bisschen leichter und rosiger wird.

Seven Mile Bridge

Erst einmal zum Weg nach Key West: Etwas über drei Stunden dauert die Fahrt nach Key West und führt über diverse andere Keys, sowie die 7-Mile-Bridge. Wie der Name schon verrät, eine 7 Meilen lange Brücke, welche Key West mit dem Festland verbindet. Da das Bild nur aus dem Bus gemacht ist, gibt es leider bei Weitem nicht die wunderschöne Wasserfarbe oder die alte, zerfallende Brücke, die parallel verläuft, wider. Aber auf jeden Fall eine schöne Einstimmung für einen Tag im Paradies.

Market

Nach der Busabladung einer der ersten Eindrücke von Key West war der Grand Central Market. Der ist innendrin auch echt schön gestaltet und vorallem klimatisiert (was bei der Hitze echt angenehm war!), aber leider voller ziemlich gleicher Souvenir-Läden. Trotzdem nett zum durchschlendern und der Schmetterlingsshop ist unheimlich süß!

Spanisch

Auch so präsentiert sich Key West auf den ersten Blick: historisch, altehrwürdig, kolonialistisch. Schön, aber auch irgendwie unnahbar.

Kubanische Zigarren

Und noch ein Key West Klassiker: Kubanische Zigarren und allgemein die Nähe zu Kuba. Nichts, was mich unbedingt interessiert, aber na ja, sie sind halt da und gehören zu den klassischen Touristenstops.

Tourist Style

Noch so ein typischer Touristenstopp: das Ernest Hemingway House. Mit den Trolleys oder in der Schlange vor dem Haus – hier scheint jeder Mal dran vorbeizukommen. Wir auch, jedoch nur kurz, denn andere Häuser hier haben definitiv mehr Charme!

Sloppy Joe

Weiter ging es zum Lunch und hier ließen wir uns dann auch von Hemingway inspirieren, denn der aß schon bei Sloppy Joe’s Bar. Ich weiß nicht, ob sie damals schon Nachos mit Käse dort hatten, aber die waren auf jeden Fall lecker!

Southernmost Point

Beauty

Castle

Was an diesen Häusern so besonders ist? Sie sind das südlichste Haus und Mansion in Key West und damit den USA. Auch echt schön, aber wie schon bei Hemingways Haus auch nicht schöner als der Rest.

Sea

Beim Meer angekommen hatten wir die Innenstadt Key Wests dann einmal abgelaufen – und machten uns langsam auf den Rückweg. Was diesen von der ersten Strecke unterschied? Wir hatten die Hauptstraße und typischen Destinationen abgelaufen und ließen uns einfach treiben. Durch kleine stille, Gässchen, vorbei an pastelligen Häusern und üppigen Pflanzen. Durch das wirkliche Key West. Und da kann man auch einfach mal Bilder sprechen lassen, denn hierfür gibt es keine eindeutigen Labels, stattdessen aber ganz viel Urlaubsstimmung:

Avalon

Wilde Hühner

Seitenstraßen

Pineapple                                      Pastell

Gate

Blaue Tür

End of the Rainbow

Farbpracht

Garten

Lianen

Hühner auf den Straßen, verwachsene Schilder, Ananas Lampen, knallige Türen und wuchernde Blumen. All das ist auch Key West und gefiel mir viel besser als Hemingways Haus, Trolley Touren und Southernmost Everything. Und für diese entspannte Stimmung würde ich auch gern jederzeit wieder kommen!

Bis bald, Franzi

When in… Freeport, Grand Bahamas

Die Bahamas. Gemeinsam mit Worten wie Hawaii oder Malediven erscheinen hier vor meinem inneren Auge Bilder von Traumstränden, Palmen, türkisblauem Wasser und freundlichen Menschen. Sobald man sich allerdings etwas realistischer mit einem Urlaub auseinandersetzt, ist es nicht mehr ganz so unbeschwert und lockerleicht. Auf welche Insel will ich eigentlich? Und wie komme ich da hin ohne ein Vermögen auszugeben? Sobald mein Flug nach Fort Lauderdale gebucht war und ich von „One-Day Cruises“ von der Hafenstadt in Florida auf die Insel Grand Bahamas hörte, war ich Feuer und Flamme. Mir blieb ohnehin ein Tag in Fort Lauderdale bis ich meinen Travelbuddy dort treffen würde und wie könnte man den besser überbrücken als auf den Bahamas? Dazu kamen dann noch die Angebote zum Delfin schwimmen, die sicherlich auch dort umstritten sind, aber doch nicht so tierunfreundlich wirkten wie andernorts und für mich stand fest: ich will da hin.

To the Beach

Die Planung dieses Tages kostete mich dann allerdings auch so viel Nerven und Genervtheit, wie kein anderer. Nach „Everything happens for a reason“, hätte ich eigentlich aufgeben müssen, denn das Schicksal schien mich nicht auf den Bahamas haben zu wollen. Zum Glück haben meine Sturheit und ein ausgeprägter „Ich will aber“-Gedanke gegen schlechte Rezensionen, umständliche Kommunikation, widersprüchliche Aussagen, ungültige Coupons und noch so einige andere Ärgernisse gesiegt. Und daher jetzt meine Erfahrungen zu einem Tag in Freeport, Grand Bahamas:

Cruise: Mit Balearia Express habe ich die Fahrt von Fort Lauderdale nach Freeport gebucht. Zahlreiche schlechte Rezensionen und Horrorberichte von Verspätungen machten mir etwas Angst. Ich kam etwa um 7, eine Stunde vor Abfahrt (nicht zwei wie empfohlen), am Hafen an, saß um viertel vor acht auf der Fähre und um acht schaukelten wir los. Ja, schaukeln. Denn das Schiff ist im Vergleich zu „richtigen“ Kreuzfahrtschiffen ziemlich winzig und daher auch gut in Bewegung. Mir machte das zum Glück nichts aus, gerade auf der Rückfahrt wurde allerdings von vielen der ausgelegten Papiertüten Gebrauch gemacht…

Davon abgesehen war der Trip allerdings super organisiert, natürlich musste man vor dem Boarden und Verlassen des Schiffs immer mal warten, allerdings war das absolut im Rahmen und wir dadurch sowohl auf Hin- als auch Rückfahrt pünktlich.

Kreuzfahrt

Im Ausland: Die Bahamas sind nicht Teil der USA und so wird man vor Reiseantritt – vor allem als Au pair – vielfach gewarnt, auf jeden Fall Reisepass mit gültigem Visum sowie ein unterschriebenes DS-2019 Formular dabei zu haben, auch dann wird es oft als ziemlich riskant gesehen, die sicheren USA zu verlassen und sich auf ins Ausland zu machen…

Meine Erfahrungen hierzu: Die „Einreisekontrolle“ auf den Bahamas war ein Witz. Alle hatten ihre Pässe gezückt, wurden von den dort Angestellten aber nur ungeduldig durchgewunken. Weder Gepäck noch Pässe noch sonst irgendwas wurde überprüft und schon waren wir im Ausland. Auf dem Rückweg musste in Fort Lauderdale dann jeder an einem Beamten vorbei. In meinem Falle schaute der sich mein Visum, nicht aber das DS-Formular an, plauderte ein bisschen darüber, wie toll die USA sind und wie schön, dass ich hier Au Pair bin. Und schon war ich wieder durch. In meinem Fall also kein Thema und definitiv kein Grund, sich vor einem Trip auf die Bahamas zu fürchten. Pass, Visum und DS sollte man natürlich trotzdem dabei haben!

Die Insel:Schief aber pink

Wenn man schon alles hat...

Nachdem ich Boot und Bürokratie hinter mir gelassen hatte, war es dann endlich Zeit, die Insel erkunden zu können. Ich hatte einen Bus vom Hafen nach Lucaya – die touristische Hauptstadt der Insel – gebucht. Am Hafen direkt ist nichts, Bus oder Taxi braucht man also definitiv um weiterzukommen. Auf der Fahrt wurden wir vom Busfahrer mit Anekdoten versorgt – zum Beispiel über Mr. Cooper, dem alle Burger Kings und KFCs auf der Insel gehören (und davon gibt es viele!!) und der sich von seinem Vermögen ein privates Disney Schloss hier gebaut hat, welches man leider nicht so gut sieht. Auf der Fahrt begegneten wir pastelligen Häusern sowie auch Schrottplätzen, geschlossenen Geschäften und ziemlich viel Armut.
Marketplace

Fountain

Der Lucaya Marketplace ist zwar wunderschön, aber eben auch sehr touristisch und hat wohl wenig mit dem tatsächlichen Leben auf der Insel zu tun. Ich war deshalb sehr froh, auch durch echte kleine Städte gefahren zu sein und die Menschen dort gesehen zu haben, die trotz offensichtlicher Armut (im Vergleich zu den USA und Deutschland) lächelnd und offen unterwegs waren. Ich kann nicht genau beschreiben warum, aber ich habe mich auf Grand Bahamas unheimlich wohl gefühlt. Durch Lebensstil/-standard und Atmosphäre fühlte es sich hier tatsächlich wie im Ausland an und das im positivsten Sinne – Urlaubsgefühl und Abenteuerlust inklusive. Eben einfach mal was anderes und dadurch so spannend!

Delfine: Jetzt mal zum Höhepunkt meines Tages und möglicherweise auch des ganzen Urlaubs: schwimmen mit Delfinen. Auf die Unexso war ich schon relativ früh in meiner Planung gestoßen, Bilder und Rezensionen sagten mir: hier will ich hin! Durch Unsicherheit  über die Pünktlichkeit des Schiffs und Buchungsprobleme kam ich allerdings mit der Erwartung auf den Bahamas an, es doch nicht zum Delfinschwimmen zu schaffen. Da die Unexso allerdings direkt beim Lucaya Marketplace ist, ging ich einfach mal hin und fragte, ob es denn noch Touren für denselben Tag gäbe. Antwort: eine, die in fünf Minuten losgeht, ein Platz ist noch frei. Mit dem letzten Prozent meines Handyakkus füllte ich da mein Konto auf, ließ die Kreditkarte glühen und saß wenige Minuten später im Boot auf dem Weg zu den Delfinis.

Wasser vs Ärmel

Türkises Haus

Diese kamen vom Film auf die Bahamas und sind dementsprechend trainiert. Die sechs leben in einer Bucht, die nach Bedarf in verschiedene Pools abgetrennt werden kann. Zum Schwimmen mit ihnen ist man zwischen zwanzig bis dreißig Minuten im Wasser, bekommt einen Kuss, eine Umarmung, kann neben ihnen schwimmen und tauchen, sowie ihnen zwei Kommandos, wie nass spritzen, geben.

Erste Begegnungen

Sprung

Viel zu schnell verging die Zeit mit diesen wundervollen Tieren, die Erinnerung daran werde ich aber nicht vergessen. Natürlich ist es viel Geld und natürlich sollten Tiere in Freiheit gehalten werden. Allerdings ist die Bucht der Unexso sicherlich tierfreundlicher als ein Filmset und die Trainer wirkten kompetent und gut über die Bedürfnisse der Tiere informiert, sowie sehr darauf bedacht ihnen (unnötigen) Stress zu ersparen. Ich kann absolut verstehen, wenn man das Schwimmen mit Delfinen nicht gut findet, ich hatte diesen Traum allerdings schon so lange und bin unendlich froh, ihn mir erfüllt zu haben.

Kanäle

Hug

Strand:

Lonely Beach

To the Beach

Nach den Delfinen hatte ich noch etwas Zeit und lief deshalb an den nahen Strand. Das Wetter war nicht ideal, allerdings sehr warm und der Strand trotz Wolken wunderschön. Feiner weißer Sand, türkisfarbenes Wasser, Palmen. Was will man mehr?

Beachlife

Beach

Da der Strand nicht riesig und die Insel von „Cruisern“ bevölkert ist, ist es dort relativ voll. Wie auf den Bildern zu sehen, findet man allerdings auch schön leere Plätze und einfach Südsee-Feeling.

Fazit: Der Trip auf die Bahamas hat sich für mich – vor allem durch das Delfinschwimmen – absolut und definitiv gelohnt. Ich würde in Lucaya keinen ganzen Urlaub verbringen wollen, da es eben sehr touristisch ist. Um einen Tag lang einen Eindruck von den Bahamas zu bekommen, einen ganz anderen Ort zu sehen und zu erleben, ist es allerdings perfekt und ich möchte definitiv nochmal auf die Bahamas – alleine schon, um mit den Schweinen zu schwimmen! Bis bald, Franzi

Los Angeles – Life is a Beach

In diesem Post werden wir das “richtige” LA verlassen und uns auf den Weg nach Santa Monica und Venice Beach machen. Was gäbe es für einen besseren Ort, um den ersten Advent bei sonnigen 20 Grad zelebrieren zu können, als einen mit Salzwasser auf den Lippen und Seeluft in den Haaren?

Sowohl Venice als auch Santa Monica haben für mich zwei Seiten, nämlich die relativ volle, touristische direkt am Strand und die alternative, künstlerische in den Seitenstraßen. Dazu kommen dann natürlich noch die Kanäle, die sich durch Venice ziehen und dem amerikanischen Venedig seinen Namen geben.

Sunshine

Beide Seiten haben mir unheimlich gut gefallen. Ich hätte stundenlang am Glitzermeer durch den Sand laufen können, in einem Trubel aus Hippies, Skatern und Touristen an der Promenade entlang schlendern. Mindestens genauso lang hätte ich aber auch mit einem Matcha Latte in der Hand durch schattige Straßen gehen können, Streetart, Parks und bunte Häuser bewundern. Ich habe für diesen paradiesischen Ort auch gar nicht so viele Worte und lasse hier einfach mal Bilder sprechen:

Pier
Erster Eindruck von Santa Monica: der Pier mit Achterbahnen und anderen Vergnügungen.

Palmtrees

Muscle Beach
Sportler gucken am Muscle Beach…
Busy Place
An der Strandpromenade entlang liefen wir von Santa Monica nach Venice. Auf der einen Seite geschäftiges Treiben, auf der anderen das Meer.
Skater Heaven
Hier wussten wir dann, dass wir in Venice sind.
Venice
Oder spätestens hier…

Canal

Over the Bridge
Etwas vom Strand weg wurde es plötzlich ganz ruhig.

Yellow Home

Chagall

Hippie Vibes

Botticelli
Bunte Welt…
Favorite Wall
Lieblingswand!
Artsy
Etwas schicker, aber immernoch voller Urlaubsgefühle – Santa Monica!

Santa Monica

Buddah

Anything can happen
Und noch mehr bunte Wände…

Garden

Park

Sunset
Die Sonne geht unter und wir machen uns schweren Herzens auf den Weg zum Flughafen. Bis bald, LA!

Wie ihr durch diese Fotoflut vielleicht schon bemerkt habt, waren Santa Monica und Venice mit meine Lieblingsorte in der Stadt der Engel. Morgen kommen noch zwei weitere Traumorte dazu und dann war es das erstmal mit meinen LA Posts. Bis dann, Franzi

Oqunquit, York and Kennebunkport, Maine

Anfang März ging es für mich mit meiner Mama nach Maine, der Staat des Lobbsters, der sich selbst Vacation State nennt. Die Vacation – zumindest an der Küste – findet hier aber definitiv eher im Sommer statt. März ist noch keine Saison und dank Schneemassen war es ja auch superkalt… Trotzdem hat uns beiden Maine super gut gefallen, die kleinen Orte sind einfach süß und das Meer ja zu jeder Jahreszeit wunderschön! Aber seht selbst…

American Diner mit den besten Pancakes

Start your Day right! Unser Hotel lag in Ogunquit und etwa fünf Minuten die Straße runter lag Bessie’s. So ein typisch amerikanisches Diner mit den besten Pancakes und Waffeln. Und den riesigsten!

Rudi im Schnee.

Von im Schnee verschütteten Dingen werden ihr noch öfter was sehen. Gut, dass Weihnachten schon rum war, sonst wären Rudi und seine Freunde gar nicht losgekommen und niemand hätte Weihnachtsgeschenke bekommen…

Maine Coast.

Life at the Beach

Lets find some shells.

Und dann ging es auch schon zum Strand! Auch hier lag ein bisschen Schnee, aber am Meer ist es einfach immer schön!

Roadtripping

Im kuschlig-warmen Auto ging es dann weiter nach York, eine weitere kleine Stadt, die eigentlich an Ogunquit anschließt und wo wir…

Nibble Lighthouse

… diesen süßen kleinen Leuchtturm anschauten. Das ist das Nibble Lighthouse, im Sommer kann man da glaube ich auch rein.

American Town

Weiter ging es durch süße Städtchen und teilweise am Meer entlang nach Kennebunkport.

Welcome to Kennebunkport

Kennebunkport ist ein Ferienziel für viele reiche Amerikaner, auch die Bushs haben oder hatten hier ein Haus.

Downtown Kennebunkport.

Die Stadt ist unheimlich gemütlich, hat diesen Dorfplatz und abgehend davon kleine Straßen mit Geschäften, Cafés, Restaurants, und so weiter.

Open Cafe!20150308_195403

Da viel geschlossen war, erschienen uns diese Schilder umso verlockender.

Aufwärmen.

Das Café war auch echt schön und lecker, es lagen Zeitschriften und Bildbände aus, hier kann man es also gut aushalten.

Ein Herz für das Meer.

Ice Cream and Lobstah

In Love with Maine

Word Steps     So many places to go...

Sommer im Schnee

Zu den anderen Bildern gibt es gar nicht mehr so viel zu sagen, aber ich hoffe, sie haben euch einen guten Eindruck gegeben, wie wunderschön diese kleinen Orte an der Küste von Maine sind – im Sommer wie im Winter!

Bis bald, Franzi