When in… Den Haag

Der Sommer neigt sich so langsam aber sicher dann doch dem Ende zu. Wie immer zu früh, allerdings gibt mir das regnerische Wetter auch die Möglichkeit, mich zuhause einzukuscheln und in Erinnerungen an meine Sommerreisen zu schwelgen. Und diese mit euch zu teilen. Obwohl ich für den Sommer nichts wirklich geplant hatte, ging es nach London, in die Niederlande, an die Ostsee, nach Münster und an die Mecklenburgische Seenplatte. Und Ende des Monats steht noch ein weiterer Trip bevor, auf den ich mich schon seeehr freue!

Heute aber erstmal zum Vergangenen: Im Juni fuhr ich für ein paar Tage nach Holland, um die liebe Alina zu besuchen. Davon verbrachten wir einen Tag in Den Haag, einer Stadt von der ich nichts wirklich wusste, außer, dass sie am Meer liegt. Umso positiver war ich überrascht dann da zu sein, denn die Innenstadt ist wunderschön und voll süßer Läden, leckerer Restaurants und ganz viel Lebensqualität.

Beginnen wir unseren Strandtag in Den Haag passend: am Strand. Dieser liegt nicht in der Stadt direkt, sondern ein kleines bisschen außerhalb in Scheveningen. Dorthin sind wir ganz unkompliziert vom Hauptbahnhof mit der Tram gefahren und erkannten die Station auch gleich an diesem schönen Gebäude:

Kurhaus

Architektur

Auf ging es von dort zum eigentlichen Strand, wo wir zunächst über den Pier schlenderten und uns auf dem dazugehörigen Turm einen kleinen Überblick verschafften. Wunderschön, wenn auch sehr windig!

Steg

Ausblick

Strand

Portrait

Pier

Pavillion

Fernglas

Panorama

Als es uns zu kalt wurde, kletterten wir wieder nach unten und schlenderten noch etwas am Strand entlang. Der Geruch von Salz und Fisch, das Gefühl von Sand zwischen den Zehen und ein aufmerksamer Blick auf potentiell schöne Muscheln – was gibt es besseres!

Pier vom Strand

Bekanntermaßen macht Seeluft ja hungrig und glücklicherweise gibt es in Scheveningen ganz viele Strandbars, -cafés und -restaurants. Wir entschieden uns für eins, das an sich ok war, aber vorallem seeehr leckeren Eiskaffee hatte. Leider nicht das, das auf dem Bild zu sehen ist, aber das war so fotogen!

Beachbar

Passend zum Ende unserer Strandzeit verschwand auch die Sonne und so machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Wie schon erwähnt voller schöner Geschäfte und Restaurants – einfach zum Wohlfühlen. Mein Lieblingsladen war definitiv Van Stockum, eine riesige Buchhandlung voller Deko und kleinen, schönen Dingen.

Altstadt

Passage

Innenstadt

Café

Biergarten

Wie jeder Urlaubstag – und das sind die Tage am Strand ja besonders – ging auch der in Den Haag viel zu schnell vorbei. Trotzdem war es wunderschön und hat mir definitiv Lust gemacht, ganz bald in die Niederlande zurückzukehren.

Bis bald, Franzi

062016 – London, Holland, Berlin

Wie der Titel schon verrät, ist mal wieder ein Monat um (hier bitte das obligatorische „Oh nein, wie kann die Zeit nur so schnell vorbei gehen?!“ einsetzen) und der Juni war gerade im Nachhinein betrachtet ziemlich spannend und reisefreudig. Ich verbrachte ihn in drei Ländern und zog außerdem um. Also los geht’s mit einem kleinen Rückblick:

Gereist: Am ersten Juni Wochenende ging es zu Besuch bei einer lieben Freundin für vier Tage in eine meiner Lieblingsstädte – nach London! Irgendwie ist das keine Stadt, die mir so präsent ist, wie zum Beispiel New York, aber wann immer ich wiederkomme, frage ich mich, wie ich London eigentlich vergessen konnte. Ich gelobe also Besserung und werde hoffentlich bald wieder einmal zurückkommen. Posts zu all den Dingen, die ich gemacht habe – es waren so einige – kommen nach meinen Reisemonatsposts. Hier aber schonmal ein paar Eindrücke:

Skygarden
Der Sky Garden – leider ziemlich neblig, aber trotzdem wunderschön.

London

London Primrose Hill
Sieht nicht nach Großstadt aus, fühlte sich auch nicht so an, war aber wunderschön: Primrose Hill
Cream Tea
Den in jeder Hinsicht süßesten Tee hatten wir in der BB Bakery in Covent Garden – ganz in pink!

Ein weiterer Besuch zog mich nach Holland – eigentlich nach Venlo, mit Ausflügen nach Den Haag und Amsterdam. Während ich die Hauptstadt schon kannte, von dieser wunderschönen Stadt aber kaum genug bekommen kann, war ich von Den Haag positiv überrascht, denn auch diese Stadt ist super süß und hat die perfekte Kombi von gemütlicher Altstadt mit Strand und Meer. Auch Venlo gefiel mir echt gut, natürlich besonders mit der richtigen Gesellschaft – nochmal vielen Dank, dass du mich aufgenommen hast!

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Grachten, Blumen, schöne Fassaden: Amsterdam!

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Den Haag
Ich sollte es glaube ich zu einer Regel machen, es jeden Monat mindestens einmal ans Meer zu schaffen. Mein Happy Place!
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Mit leckeren Getränken und der richtigen Gesellschaft fühlt es sich auch bei Wolken wie Sommer an.

Geliebt: habe ich diesen Monat so einiges. Unter anderem die Tatsache, dass meine Familie und ganz viele meiner Lieben jetzt wieder in der selben Zeitzone wie ich leben und wir nur noch einen Anruf oder eine Zugfahrt voneinander entfernt sind.

Außerdem hatte ich im Juni ganz viel Zeit zu schreiben. Für den Blog, für mich und beruflich. Und liebe es! Dank meines Praktikums wird das auch noch eine Weile so weitergehen.

Neben dem Schreiben habe ich auch gern geredet – nämlich auf einer Berufsmesse für meine Au Pair Agentur Aifs. Sechs Stunden am Stück Begeisterung für die USA und das Au Pair Leben verbreiten? Kann ich!

Meine größte „Liebe“ diesen Monat war aber wohl mein neues Zuhause – Berlin. Obwohl ich immer noch für die meisten Wege Google Maps brauche, wie ein begeisterter Tourist Fotos schieße und über das eine oder andere nur den Kopf schütteln kann – fühle ich mich in dieser großen, bunten, verrückten Stadt tatsächlich zuhause. Und sehr glücklich.

Museumsinsel
Bei einem ersten Stadtspaziergang mit meiner liebsten Katha.
In Love
IN LOVE – mit dieser Stadt.
Flohmarkt RAW
Berlin = Flohmärkte. Dieser hier auf einem leerstehenden Industriegelände. (Der Müll rechts wurde übrigens nicht verkauft!)
Charlottenburg
Selbe Stadt – anders Gesicht: Charlottenburg. 

Berlin Impression

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Eins meiner liebsten Erlebnisse bisher – auf der Shopping Night der Show & Order Messe zur Fashion Week.

Gelitten: Eine lapidare Bemerkung meiner Zahnärztin führte zum wohl größten körperlichen Leiden im Juni – meine Weisheitszähne mussten raus…Das ging zum Glück alles entspannter von statten als ich es erwartet hatte und war dank guter Tabletten auch nur mit minimalen Schmerzen verbunden. Trotzdem bin ich froh, dass sie jetzt raus sind und ich wieder voller Freude in einen Apfel beißen kann.

Größer als das körperliche Leiden war definitiv das seelische, denn an einigen Tagen habe ich meine Gastfamilie in den USA schon sehr vermisst. Ob beim Skypen mit den Kiddos oder in kleinen Alltagssituationen – sie fehlen hier einfach…

Gesucht und gefunden: Ein weiteres großes und etwas furchteinflößendes Projekt letzten Monat war die Suche einer Wohnung in Berlin. Zwar bin ich für den Moment in einer wunderschönen WG unter, allerdings nur zur Zwischenmiete. Und da ich ja gerne voraus plane, habe ich mich schon mal nach etwas ab Herbst umgesehen und wurde auch fündig: Im Oktober werde ich in meine erste ganz eigene Wohnung ziehen und freue mich schon unheimlich darauf. Die Suche ging im Endeffekt auch viel schneller und unkomplizierter rum als erwartet, meine etwas verfrühte Panik hat sich also gelohnt. :D Und der unterschriebene Mietvertrag gibt mir noch ein bisschen mehr das Gefühl, hier jetzt zuhause zu sein.

Bis bald, Franzi